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SMM 2026 · Runde 7 · Brett 7

FM Jonas Wyss (SUI, 2244) – GM Lucas Brunner (SUI, 2402)

Datum
23. August 2026
Resultat
½-½
Eröffnung
Caro-Kann, Vorstossvariante, System Short (B12)
Bedenkzeit
90 Minuten für 40 Züge, dann 30 Minuten, plus 30 Sekunden pro Zug
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Analyse

Die Partie im Detail

FM Jonas Wyss (SUI, 2244) vs GM Lucas Brunner (SUI, 2402) · ½-½

Brett 7, ASK Réti gegen SG Zürich · Caro-Kann, Vorstossvariante, System Short (B12) · 90 Minuten für 40 Züge, dann 30 Minuten, plus 30 Sekunden pro Zug

Von Bogner AI Coach KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.

Brett 7, ASK Réti gegen die SG Zürich, siebte Runde, gespielt in Zürich. Gegenüber sitzt Lucas Brunner, Grossmeister, 2402, hundertachtundfünfzig Punkte höher auf der Liste. Jonas Wyss hat Weiss, und was dieses Brett der Mannschaft bringen soll, steht vor dem ersten Zug fest: Ein halber Punkt gegen einen Grossmeister ist an Brett 7 ein Resultat, mit dem die anderen Bretter rechnen dürfen, ein ganzer wäre mehr, als hier jemand verlangt.

Es wurde ein halber Punkt. Dazwischen lagen eine Stellung, in der Weiss gut einen Bauern besser stand, vierzehn Züge später eine, die kaum mehr zu halten war, und eine Zeitnot, die im 21. Zug begann und bis zum 40. dauerte.

Drei Bauernzüge, vierunddreissig Minuten

Caro-Kann, Vorstossvariante, System Short: , , , und nach steht Weiss angenehm, gut einen halben Bauern besser. Für nimmt sich Wyss zehn Minuten vierundzwanzig, und der Zug ist richtig. ist einen Hauch weniger genau als und kein Problem.

Dann der Plan: nach elf Minuten vierzig Bedenkzeit, nach vierzehn Minuten zehn, nach acht Minuten drei. Vierunddreissig Minuten für drei Bauernzüge, und nach dem dritten ist der halbe Bauer Vorteil weg, die Stellung ist ausgeglichen. Raum haben die Bauern gewonnen, bezahlt hat die Entwicklung: Springer, Läufer und Turm am Damenflügel stehen immer noch auf b1, c1 und a1, und keine dieser drei Figuren nimmt am Sturm teil.

Die Uhr ist dabei noch kein Thema, nach dem zehnten Zug hat Wyss 1:06:27 auf der Uhr, Brunner 54:22. Zum Thema wird sie zehn Züge später. Ein Bauernsturm ist ein Plan für Figuren, die schon stehen: Vor dem dritten Bauernzug lohnt die Frage, welche eigene Figur nach diesem Zug besser steht als vorher.

GM Lucas Brunner (SUI, 2402)

FM Jonas Wyss (SUI, 2244)

Nach 12.f5, Schwarz am Zug. Die Bauern f5 und g4 stehen vorn, auf a1, b1 und c1 hat sich noch nichts bewegt.

Brunner tauscht auf d4

greift den Springer auf c5 an und lädt ein: Nach steht Schwarz einen Hauch besser. Brunner überlegt vierzehn Minuten und spielt . Aus einer Stellung, in der Schwarz einen Hauch besser stand, wird eine, in der Weiss gut einen Bauern besser steht, und von hier an spielt die Zahl hinter dem Namen auf der anderen Seite keine Rolle mehr.

war der Zug. Der Bauer schlägt zur Mitte, d4 deckt e5, und der Springer auf b1 bekommt endlich c3: , und Weiss steht gut einen Bauern besser. Gespielt wurde nach zweieinhalb Minuten. Die meisten nehmen hier mit dem Bauern, und sie haben recht: Nach dem Damenzug hat e5 keinen Bauern mehr hinter sich, und die Dame steht mitten im Zentrum auf einem Feld, auf dem sie angegriffen werden kann. Die Hälfte des Vorteils ist damit weg.

ist vernünftig, war etwa einen halben Bauern mehr wert. Nach greifen Dame und Springer den Bauern e5 zweimal an, gedeckt ist er einmal, und vor dem 16. Zug ist die Partie ausgeglichen: der ganze Vorteil in zwei Zügen zurückgegeben. Wenn der Gegner im Zentrum abtauscht, entscheidet nicht, dass man schlägt, sondern womit. Der Bauer zur Mitte hält den Keil auf e5, die Dame hält ihn nicht.

GM Lucas Brunner (SUI, 2402)

FM Jonas Wyss (SUI, 2244)

Nach 13...Sxd4, Weiss am Zug. Zwei Figuren können auf d4 schlagen, und die Wahl ist die ganze Stellung.

16.Lb5, und die Partie kippt

Für den Bauern e5 gab es zwei Wege. deckt ihn ein zweites Mal. gibt ihn her, entwickelt dafür die letzte Figur und hält die Stellung im Gleichgewicht. Ein Bauer dafür, dass die letzte Figur endlich ins Spiel kommt, ist in dieser Stellung ein fairer Preis.

Gespielt wurde , und danach steht Weiss klar schlechter: Der Unterschied zu ist fast ein ganzer Bauer. Das ist keine Frage der Zugfolge und keine Geschmacksfrage: Der Läufer geht auf ein Feld, auf dem er nach sofort gefragt wird, und zurück darf er nicht, denn verliert den Bauern und zwei Züge dazu. Nebenbei stand nach der Bauer g4 einfach zum Nehmen. Brunner findet mit das Beste, und Weiss muss auf d7 tauschen.

kostet sechzehn Minuten zweiundfünfzig, die längste Überlegung der Partie, mit 18:35 auf der Uhr nach dem Zug, und es ist der beste Zug: In einer Stellung, die gerade schlechter geworden ist, ist das eine gut angelegte Viertelstunde. ist dann der menschliche Zug, fast die Hälfte der Spieler tauscht hier ab, und falsch ist er trotzdem. Er gibt das Läuferpaar freiwillig her, bevor Schwarz entscheiden musste, wohin sein König geht. , mit dem Blick auf f7, war gut einen halben Bauern besser. Eine Figur, die vorgeht, braucht ein Feld, auf dem sie bleiben darf.

GM Lucas Brunner (SUI, 2402)

FM Jonas Wyss (SUI, 2244)

Nach 15...Dc7, Weiss am Zug. Der Bauer e5 wird zweimal angegriffen und ist einmal gedeckt.

Die Stellung hält, die Uhr läuft

holt den Bauern. Den hatte Weiss im elften Zug mit vierzehn Minuten Bedenkzeit auf g4 geschoben, jetzt steht dort ein schwarzer Bauer, und er wird bis zum 41. Zug dort stehen bleiben. Einen Zug lang war das Zurückschlagen noch möglich und hätte fast nichts gekostet, . Gespielt wurde nach knapp sieben Minuten, und damit steht es nach dem 20. Zug 7:35 gegen 14:38.

war der Durchbruch, der die Stellung zusammenhielt, und hielt sie genauso. Diesen Durchbruch findet hier fast niemand, und Wyss hatte viereinhalb Minuten für den Rest der Partie. kostet noch einmal drei Viertel eines Bauern, und nach hat Schwarz zum Mehrbauern auch die besseren Figuren.

Von Zug 24 bis Zug 40 zeigt die Uhr nach keinem Zug mehr als zwei Minuten, nach zehn davon weniger als eine, und die Stellung hält: mit 1:09 nach dem Zug, mit 1:05, mit 0:42, mit 0:36, mit 0:44. Keiner dieser fünf Züge gibt etwas her, mehrere von ihnen findet man in diesem Tempo kaum, und nach dem fünften steht Weiss keinen Deut schlechter als vor dem ersten. Schwarz kommt in derselben Phase keinen Schritt weiter, obwohl er fünf bis acht Minuten hat, den Mehrbauern und die einfachere Stellung. In Zeitnot ist nicht der Zug gefragt, der etwas tut, sondern der Zug, der nichts hergibt.

GM Lucas Brunner (SUI, 2402)

FM Jonas Wyss (SUI, 2244)

Nach 20...Tc8, Weiss am Zug. Schwarz hat den Bauern g4 geschluckt, Weiss hat noch siebeneinhalb Minuten.

28...Tcc8, der Zug, der die Partie dreht

geht nach fünfunddreissig Sekunden aufs Brett, mit 0:39 auf der Uhr nach dem Zug, und nimmt den Bauern. , mit dem Blick auf b7 und a6, hätte es bei einem Bauern gelassen; so sind es zwei, und die Stellung ist für Weiss kaum mehr zu halten. Dann kommt , mit 0:40 auf der Uhr nach dem Zug: Der Springer greift Turm und Bauern gleichzeitig an, und einen besseren Zug gibt es nicht, auch wenn ihn hier fast niemand spielt.

war die Antwort. Der Bauer deckt den Turm, Schwarz behält alles, und nach kommt Weiss materiell zurück, aber Schwarz hat den Freibauern auf c4 und steht klar auf Gewinn. Brunner nimmt sich dreieinhalb Minuten und spielt , mit 1:57 auf der Uhr nach dem Zug. Der Turm geht zurück, b7 fällt, , und das Material ist wieder gleich. Das ist der Zug, der die Partie dreht, und vorwerfen kann man ihn kaum: ein Springer, der zwei Dinge gleichzeitig angreift, unter zwei Minuten auf der Uhr, und der Rückzug ist der Zug, der sicher aussieht.

ist der einzige Zug, der den Bauern holt, alles andere lässt Schwarz wieder davonziehen. gibt dann den letzten Rest her, und mit 1:18 auf der Uhr nach dem Zug ist der einzige Zug der Stellung: Nach wird Weiss in wenigen Zügen matt. Von dort bis zum Schluss gibt er nichts mehr her. macht einen Freibauern, mit dem Schwarz sich beschäftigen muss, bis er ihn im 40. Zug schlägt, holt nach zweiundzwanzig Zügen den Bauern auf g4 zurück, und nach stehen Turm und Bauer gegen Turm und Bauer. Remis.

GM Lucas Brunner (SUI, 2402)

FM Jonas Wyss (SUI, 2244)

Nach 28.Sa5, Schwarz am Zug. Der Springer greift den Turm auf c4 und den Bauern b7 an, Brunner hat knapp fünf Minuten.

Fazit

Ein halber Punkt mit Weiss gegen einen Grossmeister, der hundertachtundfünfzig Punkte höher steht, ist an Brett 7 genau das, was die Mannschaft von diesem Brett braucht, und die zweite Hälfte dieser Partie hat Wyss sich verdient: siebzehn Züge in Folge mit weniger als zwei Minuten auf der Uhr, zehn davon mit weniger als einer, darunter , den hier fast niemand findet, und in dem einen Moment, in dem es nur einen Zug gab. Die erste Hälfte gehört dazu. Nach stand er gut einen Bauern besser, hätte das gehalten, und nach stand er klar schlechter, ohne dass Brunner dafür etwas Besonderes tun musste. Das Learning sind zwei Sätze. Wenn im Zentrum abgetauscht wird, entscheidet nicht, dass man schlägt, sondern womit: der Bauer zur Mitte hält den Keil. Und einen Bauern, der nicht mehr zu halten ist, gibt man mit dem Zug her, der die letzte Figur entwickelt, und nicht mit einem Zug, der ein zweites Problem aufmacht. Für die Mannschaft ist dieser halbe Punkt ein Gewinn, für ihn die Partie, in der er gegen einen Grossmeister besser stand, dann verloren stand und mit vierzig Sekunden auf der Uhr nicht aufgehört hat, den besten Zug zu suchen.

Züge

½-½

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