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Schacholympiade Samarkand 2026 · Runde 7 · Brett 2

Chan gegen Georgiadis

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Live-Übertragung von lichess.org

IM Kim Yew Chan (MAS, 2383) vs GM Nico Georgiadis (SUI, 2535) · ½-½

Brett 2, Schweiz gegen Malaysia · Katalanisch, Offene Verteidigung (E04)

Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.

Runde sieben, Brett 2, Schwarz gegen einen Internationalen Meister mit 2383, gut 150 Punkte weniger auf dem Papier. Weiss stellte den Katalanen aufs Brett, Nico Georgiadis nahm mit den Bauern und hielt ihn mit und fest. Dieser Bauer stand dann zwanzig Züge lang auf c4 und schlug im vierundzwanzigsten Zug einen Turm.

Vom zwölften bis zum fünfundzwanzigsten Zug war jeder einzelne schwarze Zug eine Rechenaufgabe: ein Springer für drei Bauern, ein Läufer, der sich mit Schach opfert, und im 21. Zug genau ein Zug, der die Stellung hält. Remis nach 41 Zügen.

Der Springer bleibt stehen: 12...d4

Die offene Verteidigung des Katalanen ist ein Handel: Schwarz nimmt einen Bauern und lässt Weiss dafür das Zentrum und die lange Diagonale. Weiss holte sich die Rechnung mit , und damit hängt der Springer auf f6. Vier von fünf Spielern ziehen ihn weg, nach g4, e8 oder e4.

lässt ihn stehen und schiebt den Bauern gegen den Springer c3. Nach ist Schwarz eine Figur hinten und hat drei Bauern dafür, davon einen Freibauern auf d4, und das ist die ausgeglichene Seite des Handels. Die vernünftig aussehende Alternative kostet dagegen einen guten halben Bauern.

Wenn eine Figur angegriffen wird, ist das Wegziehen nur eine von mehreren Antworten und meistens die teuerste. Rechnen Sie zuerst aus, was das Schlagen tatsächlich kostet. Die Frage lautet nie, ob die Figur gerade sicher steht, sondern wie die Stellung drei Schlagzüge später aussieht.

IM Kim Yew Chan (MAS, 2383)

GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)

Nach 12.e5: Der Springer f6 ist angegriffen, Schwarz hat zwei Mehrbauern und ist am Zug.

Der Bauer, der die Dame wegschickt: 16...h5

Weiss hat den Freibauern eingesammelt, und der Springer auf d4 steht im Kreuzfeuer: Läufer f6 und Dame d8 greifen ihn an, Turm d1 und Dame g4 decken ihn. Zwei gegen zwei, also ist er nicht zu haben. zeigt es sofort: Der Turm auf d4 steht durch die Dame auf g4 gedeckt, Schwarz hat einen Läufer für einen Springer gegeben und steht rund drei Bauern schlechter.

greift die Dame an und nimmt dem Feld d4 damit genau eine Deckung weg. Nach ist der Springer nur noch einfach gedeckt, und holt die Figur zurück. Den Bauern nehmen geht nicht: gewinnt für Schwarz die Qualität und einen Bauern. Fast die Hälfte aller Spieler würde hier zuerst auf g2 schlagen, und das kostet rund einen Bauern: Nach deckt die Dame das Feld d4 von neuem.

Zählen Sie vor jedem Schlagzug die Deckungen des Feldes, auf dem zurückgeschlagen wird, und nicht die der Figur, die Sie nehmen wollen. Kommt eine dieser Deckungen von der Dame, suchen Sie den Zug, der die Dame vertreibt, bevor Sie zugreifen. Ein Bauer, der mit Tempo kommt, ist dafür das billigste Werkzeug auf dem Brett.

IM Kim Yew Chan (MAS, 2383)

GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)

Nach 16.Sxd4: Der Springer auf d4 wird zweimal angegriffen und zweimal gedeckt. Schwarz am Zug.

Doppelangriff auf b7 und d4: 19...Lxf2+

Schwarz hat die Figur zurückgeholt und steht jetzt mit gleichen Figuren und zwei Mehrbauern da. Genau in diesem Moment geht die weisse Dame nach e4 und greift den Turm b7 und den Läufer d4 zugleich an. Beide zu decken ist nicht möglich.

gibt den Läufer mit Schach zurück und kauft damit den Zug, der fehlt. Nach ist der Turm gedeckt, Schwarz hat drei Bauern für den Läufer und die Stellung ist ausgeglichen. Die stillen Alternativen und kosten je rund einen halben Bauern.

Im zwanzigsten Zug wartet dann der Zug, zu dem fast die Hälfte aller Spieler greift: ist ein Schach mit Gabel auf König und Läufer, und es funktioniert trotzdem nicht, weil der Turm auf b7 ungedeckt bleibt. nimmt den Turm, und der Freibauer d3 gleicht das nicht aus: Schwarz steht danach einen knappen Bauern schlechter. Ein Doppelangriff wird fast nie durch Decken widerlegt: Suchen Sie den Zug, der eine der beiden Figuren mit Tempo hergibt, am liebsten mit Schach. Ein Schach ist ein geschenkter Zug, und ein geschenkter Zug reicht, um die andere Figur zu retten.

IM Kim Yew Chan (MAS, 2383)

GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)

Nach 19.De4: Die Dame greift den Turm b7 und den Läufer d4 gleichzeitig an. Schwarz am Zug.

Nur ein Zug hält: 21...c5

Der Springer auf d5 greift den Springer b4 und den Bauern c7 an und droht Se7+, eine Gabel auf König und Dame. Sechs von zehn Spielern schlagen ihn einfach, und kostet gut anderthalb Bauern. ist genauso teuer. Nur ein Zug hält die Stellung.

erledigt beides auf einmal: Der Bauer verlässt das angegriffene Feld und deckt von c5 aus den Springer auf b4. Dass die Gabel damit tatsächlich kommt, war ausgerechnet: , und die Qualität, die Schwarz auf e7 gegeben hat, kommt als Freibauer auf d3 mitten in der weissen Stellung zurück. Der Springer auf d3 gabelt dabei König und Läufer.

Eine Gabel, die Sie gesehen und bis zum Ende durchgerechnet haben, ist keine Gabel mehr, sondern eine Variante. Der Fehler passiert eine Stufe früher: Man weicht der Gabel aus und merkt nicht, dass das Ausweichen zwei Bauern kostet. Bewerten Sie am Ende der Zwangsfolge, nicht an ihrem Anfang.

IM Kim Yew Chan (MAS, 2383)

GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)

Nach 21.Sd5: Der Springer greift den Springer b4 und den Bauern c7 an und droht Se7+. Schwarz am Zug.

Läufer gegen drei Bauern

Ein Läufer gegen drei Bauern ist rechnerisch ein fairer Tausch, und mit Damen auf dem Brett ist er für die Bauern eher etwas weniger wert: Bauern rücken nur vor, wenn die Dame sie deckt, und sobald die Dame das Feld verlässt, fangen die Schachs an. und sind beide gleich gut, der Unterschied ist Geschmackssache.

Die Türme kamen mit und vom Brett, und im Damenendspiel blieb der Freibauer auf d3 stehen: Weder Dame noch Läufer kamen jemals dazu, ihn einzusammeln. Zwischen dem 34. und dem 36. Zug driftete die Stellung um einen knappen Drittelbauern zu Weiss, mehr war es nie, und mit liess Weiss auch diesen Rest fahren und begann mit den Schachs, die die Partie beendeten.

Im Damenendspiel zählt nicht, wie viele Bauern Sie mehr haben, sondern ob einer davon einen Schritt machen kann, ohne dass die gegnerische Dame dazwischenfährt. Wer mit Mehrbauern nicht gewinnt, hat meistens nicht zu wenig Material, sondern zu wenig Deckung für genau den einen Bauern, auf den es ankommt.

IM Kim Yew Chan (MAS, 2383)

GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)

Nach 24...cxd3: Weiss hat einen Läufer mehr, Schwarz drei Mehrbauern und den Freibauern auf d3.

Fazit

Ein halber Punkt mit Schwarz gegen einen Internationalen Meister, und er war teurer erkämpft, als das Ergebnis aussehen lässt. Von bis stand Nico Georgiadis vierzehn Züge lang vor Stellungen, in denen der natürliche Zug jedes Mal einen bis zwei Bauern kostet, und er fand sie alle: den Bauernstoss, der die Dame von der Deckung wegschickt, das Läuferopfer mit Schach gegen den Doppelangriff und im 21. Zug den einzigen Zug, der die Stellung zusammenhält. An Tisch 22 traf die Schweiz auf Malaysia, beide Teams mit acht Mannschaftspunkten, und an Brett 2 war das ein halber Punkt gegen einen Gegner, der genau richtig gespielt hat.

Züge

½-½

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Die Schweiz spielte mit vier Spielern. Jede Partie ist einzeln kommentiert.