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Schacholympiade Samarkand 2026 · Runde 7 · Brett 4

Chow gegen Federer

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Live-Übertragung von lichess.org

CM Yi Chen Chow (MAS, 2152) vs FM Colin Federer (SUI, 2269) · 1-0

Brett 4, Schweiz gegen Malaysia · Sizilianisch, Najdorf-Variante mit 6.f3 (B90)

Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.

Runde 7, Brett 4, Schwarz gegen einen Gegner, der 117 Punkte tiefer eingestuft ist: Colin Federer war an diesem Tisch der Favorit, und die Schweiz brauchte im Match gegen Malaysia jeden halben Punkt. Er griff zum Najdorf, Weiss antwortete mit dem soliden , und die Partie wurde genau das, was man in dieser Konstellation am wenigsten erwartet, nämlich über achtunddreissig Züge hinweg vollkommen ausgeglichen.

Entschieden hat sie ein einziger Springerzug, gespielt mit zweiunddreissig Sekunden auf der Uhr, einen Zug vor der Zeitkontrolle. Davor liegt die Strecke vom zweiunddreissigsten bis zum achtunddreissigsten Zug, auf der Schwarz sechsmal den besten Zug auf dem Brett fand und viermal davon den einzigen, der die Stellung überhaupt hielt. Den letzten fand er nicht.

Der Läufer ohne Diagonale: 13...Lh6

Nach ist der weissfeldrige Läufer vom Brett, und die schwarzen Bauern stehen auf e5 und d6, also auf schwarzen Feldern. Der Läufer auf f8 hat damit kein Feld mehr, das ihm gehört: Auf g7 schaut er gegen den eigenen Springer f6 und den eigenen Bauern e5, auf e7 tut er gar nichts. Der weisse Läufer auf e3 hat dieses Problem nicht, vor ihm steht auf beiden Diagonalen nichts.

Genau darum ist der Zug. Der Läufer geht auf das einzige Feld, von dem aus er den weissen Kollegen erreicht, und nach steht Schwarz völlig in Ordnung. Der Turm nimmt auf h6 zurück und geht im nächsten Zug wieder nach Hause: zwei Tempi für den Tausch einer Figur, die man ohnehin nicht gebrauchen kann, sind gut angelegt. kostet dagegen rund einen Viertelbauern und lässt den Läufer stehen, wo er steht.

Kaum jemand auf diesem Niveau spielt hier ; auf dem Brett landen fast immer oder , weil sie nach Entwicklung aussehen. Die Regel dahinter ist einfacher, als der Moment aussieht: Wenn Ihre eigenen Bauern einem Läufer die Diagonalen nehmen, tauschen Sie ihn, und tun Sie es, solange der gegnerische Läufer derselben Farbe noch auf einem Feld steht, das Sie erreichen. Einen Zug später zieht Weiss den Läufer nach f2, und das Angebot ist weg.

CM Yi Chen Chow (MAS, 2152)

FM Colin Federer (SUI, 2269)

Nach 13.Da5: Der schwarze Läufer steht noch auf f8 und hat kein gutes Feld. Schwarz am Zug.

Achtundzwanzig Minuten für 29...Te4

Weiss hat im achtundzwanzigsten Zug den Bauern f7 genommen und dafür nichts bekommen: Die aktiven Figuren stehen auf der schwarzen Seite. greift gleich drei Dinge an, den Läufer e2, den Springer d4 und den Bauern h4, und nach ist der Bauer zurück und das Material wieder gleich.

Der Zug ist einwandfrei. ist genau gleich gut, also Geschmackssache, und niemand trennt zwei solche Züge am Brett zuverlässig. Das Problem ist nicht der Zug, es ist die Uhr: Federer hatte vor diesem Zug zweiunddreissig Minuten und danach dreieinhalb. Die elf Züge bis zur Zeitkontrolle musste er von da an aus dem Inkrement bezahlen.

Zeit ist Teil der Stellung, und zwar in beide Richtungen. Wenn Sie zwei Kandidatenzüge nach zehn Minuten nicht auseinanderhalten können, sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich gut, und der richtige ist dann derjenige, den Sie schneller bis zum Ende sehen. Colin Federer hat in diesen achtundzwanzig Minuten eine tadellose Variante gerechnet und die Partie trotzdem in ihnen verloren.

CM Yi Chen Chow (MAS, 2152)

FM Colin Federer (SUI, 2269)

Nach 29.Df3: Schwarz ist einen Bauern hinten und steht trotzdem eine Spur besser. Am Zug, mit zweiunddreissig Minuten.

Die Qualität zurückgeben: 33...Txe6

Die Abwicklung hat Schwarz die Qualität eingebracht, Turm gegen Läufer. Drei Züge später verlangt Weiss sie zurück: greift den Springer d7 und den Turm e8 gleichzeitig an, und gedeckt ist keine der beiden Figuren.

Es gibt genau einen Zug. gibt die Qualität zurück und nimmt dafür den Springer vom Brett, der die weisse Stellung zusammenhält. Die Alternativen und kosten knapp zwei weitere Bauern, also die Partie. Nach hat Weiss dafür einen Freibauern auf e6, und um diesen Bauern dreht sich alles, was noch kommt.

Wenn zwei Figuren gleichzeitig hängen, hilft Zählen nicht weiter. Die Frage ist nicht, welche der beiden Sie retten, sondern ob Sie den Angreifer loswerden oder die Figur, auf die er zielt. Material zurückgeben, um einen Angriff zu beenden, ist ein Tausch und kein Verlust. Kaum jemand auf diesem Niveau findet diesen Zug; die meisten retten den Turm, und darauf steht es matt: .

CM Yi Chen Chow (MAS, 2152)

FM Colin Federer (SUI, 2269)

Nach 33.Df7: Schwarz ist eine Qualität voraus, aber Springer d7 und Turm e8 hängen beide. Schwarz am Zug.

Die Schachs gehen aus: 37...Th4

Seit gibt Schwarz Schach, und der Grund steht auf d7: Der Springer wird vom Bauern e6 und von der Dame f7 angegriffen und von niemandem gedeckt. Jeder Zug ohne Schach kostet ihn. waren deshalb jedes Mal der beste Zug auf dem Brett, und verliert auf der Stelle.

Im siebenunddreissigsten Zug ist die Serie zu Ende. Der Zug heisst : Der Turm auf h1 kommt endlich ins Spiel, indem er den Turm d4 angreift. Die Hauptvariante lautet , Schwarz gibt den Springer, hat dafür den Turm, und die Schachs reissen nicht ab. Gespielt wurde , gut einen halben Bauern schlechter, weil der Turm den Block liefert und die Dame danach wieder nach c5 zurück muss.

Ein Schach ist nur so lange ein guter Zug, wie es etwas verbessert. Zählen Sie die Schachs, die Sie haben, bevor Sie die Serie beginnen, und schauen Sie sich das letzte davon genau an: Dort, wo die Schachs aufhören, brauchen Sie einen Zug, der die Stellung ändert, und nicht einen, der sie verschiebt. ist so ein Zug, ist es nicht.

CM Yi Chen Chow (MAS, 2152)

FM Colin Federer (SUI, 2269)

Nach 37.Td4: Der Springer d7 hängt, solange Schwarz nicht Schach bietet. Am Zug, mit unter einer Minute.

Ein Zug vor der Zeitkontrolle: 39...Se5

war ein Geschenk. Mit geht der weisse König aus den Schachs heraus und steht mehr als einen Bauern besser; nach dem Rückweg auf d2 ist die Stellung wieder tot ausgeglichen. Es gibt genau einen Zug, der sie dort hält, und das ist : Schach und gleichzeitig Angriff auf den Turm e4. Weiss muss dazwischenziehen, und danach ist nichts mehr da, um das man spielen könnte: .

greift stattdessen die Dame f7 an, und Weiss lässt sie einfach stehen: . Der Springer ist nicht mehr auf d7, also hält den Bauern nichts mehr auf. Die schwarze Dame kommt nicht nach e7, weil der eigene Bauer d6 auf der Diagonale im Weg steht, und der Turm h1 käme nur über e1 vor den Bauern, wo ihn der König schlägt. Es folgte , und Weiss ist einen Läufer gegen einen Bauern voraus.

Der Springerzug nach e5 lag in dieser Schachserie dreimal in der Luft, im vierunddreissigsten, im sechsunddreissigsten und im siebenunddreissigsten Zug, und dreimal war er der schlechtere. Beim vierten Mal wurde er gespielt. Die Gefahr in der Zeitnot ist nicht, dass man aufhört zu rechnen, sondern dass man aufhört zu prüfen, was ein Zug ausser dem Angriff noch tut: und greifen beide eine Figur an, aber nur einer von beiden ist auch Schach.

CM Yi Chen Chow (MAS, 2152)

FM Colin Federer (SUI, 2269)

Nach 39.Kd2: Schwarz am Zug, zweiunddreissig Sekunden auf der Uhr, ein Zug bis zur Zeitkontrolle.

Fazit

Achtundvierzig Züge, von denen die Partie bis zum neununddreissigsten offen war. Colin Federer hat die Eröffnung besser verstanden als sein Gegner, im dreissigsten Zug eine Abwicklung gerechnet, die ihm die Qualität einbrachte und drei Züge später wieder abverlangte, und danach sieben Züge lang auf einem Grat balanciert, auf dem viermal nur ein einziger Zug hielt. Sechs davon hat er getroffen. Der siebte kam mit zweiunddreissig Sekunden auf der Uhr, einen Zug vor der Zeitkontrolle, und danach lief der Freibauer bis nach e8; liess in einer längst verlorenen Stellung das Matt zu. Im Match gegen Malaysia blieb es trotzdem eng: Nico Georgiadis remisierte an Brett 2, Fabian Bänziger gewann an Brett 3, und an Brett 1 war die Partie von Sebastian Bogner noch nicht beendet, als dieser Text entstand.

Züge

1-0

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