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Schacholympiade Samarkand 2026 · Frauen · Runde 7 · Brett 3

Abrahamyan gegen Hakimifard

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Live-Übertragung von lichess.org

IM Tatev Abrahamyan (USA, 2347) vs WGM Ghazal Hakimifard (SUI, 2243) · 1-0

Brett 3, Schweiz gegen die USA, Frauenturnier · Sizilianisch, Kan-Variante, Springervariante (B43)

Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.

Runde 7 des Frauenturniers, Tisch 8, die Schweiz gegen die USA: WGM Ghazal Hakimifard hatte an Brett 3 Schwarz gegen IM Tatev Abrahamyan, hundertvier Elopunkte höher eingestuft. Es wurde ein Kan-Sizilianer, und im siebzehnten Zug fand Hakimifard ein Springermanöver, das auf diesem Niveau etwa eine von vierzig Spielerinnen spielt. Zwei Züge später stand sie einen Bauern vorn.

Die restlichen sechsundzwanzig Züge kippen mehrfach in beide Richtungen: ein Springer, der auf b2 den Heimweg verliert, ein Königsflügel, der sich für eine ganze Figur öffnet, und im zweiunddreissigsten Zug eine Stellung, die exakt ausgeglichen ist. Dort gab es einen Turmzug, der das Remis hält. Gespielt wurde ein anderer.

Der Springerzug, den fast niemand macht: 17...Sa4

Der Kan-Sizilianer hatte Schwarz eine ruhige, gesunde Stellung gebracht. fesselte den Springer c3 an den König auf e1, tauschte den Läufer gegen diesen Springer, und nach stand der schwarze Bauer e5 in der Mitte fest. Mit verliess die weisse Dame den Königsflügel, und damit deckt den Bauern b2 nur noch der Läufer c3.

Gut ein Drittel der Spielerinnen auf diesem Niveau greift hier zu , ein weiteres Viertel zu . Beide stellen Schwarz schlechter: Nach steht Weiss einen guten halben Bauern besser, nach mehr als einen ganzen. spielt etwa eine von vierzig, und es ist der einzige Zug, nach dem Schwarz überhaupt besser steht, um ein gutes Drittel Bauer. Der Springer greift den Läufer c3 an, dieser muss weichen, und nach ist der Bauer weg.

Merken Sie sich nicht den Zug, sondern die Frage dahinter. Ein Bauer ist nicht deshalb sicher, weil er gedeckt ist. Zählen Sie seine Verteidiger, und wenn es nur einer ist, suchen Sie den Zug, der genau diesen einen angreift. Hier war es der Läufer c3, und der Springer kam über a4.

IM Tatev Abrahamyan (USA, 2347)

WGM Ghazal Hakimifard (SUI, 2243)

Nach 17.De3: Der Läufer c3 ist der einzige Verteidiger des Bauern b2. Schwarz am Zug.

Der Springer b2 verliert den Heimweg: 19...Sd7

Ein Springer auf b2 lebt auf Kredit. Sein einziger Ausgang hiess ...Sxd3, und diesen Ausgang gibt es nur, solange ein weisser Läufer auf d3 steht. Dass der Läufer dort stehen bleiben musste, lag am Springer f6: Der Läufer d3 deckt den Bauern e4, und verlässt er d3, fällt e4. nimmt den Springer von f6 weg und löst beides auf einmal auf.

Der Springer war danach nicht mehr zu halten: , und Weiss hat die Figur für zwei Bauern zurück und steht gut zwei Bauern besser. Mit dem Springer auf f6 geht derselbe Zug nicht: Nach steht Schwarz rund drei Bauern besser, weil der Läufer d3 den Bauern e4 allein gedeckt hat. hält den Mehrbauern und den kleinen Vorteil, hält den Bauern und die Waage.

Abrahamyan spielte und griff stattdessen den König an, und Hakimifard nutzte die Gnadenfrist sofort: , und der Springer kam als Läufer nach Hause. Der Mehrbauer stand noch, bezahlt hat Schwarz mit dem Königsflügel, denn Springer f5 und Dame h4 zielen jetzt auf g7 und h7. Wer mit einer Figur in das gegnerische Lager einbricht, benennt vorher das Feld, über das sie wieder herauskommt, und prüft bei jedem Zug, ob dieses Feld noch da ist.

IM Tatev Abrahamyan (USA, 2347)

WGM Ghazal Hakimifard (SUI, 2243)

Nach 19...Sd7: Der Springer b2 steht tief im weissen Lager, und den Bauern e4 greift niemand mehr an. Weiss am Zug.

Eine Figur mehr und trotzdem schlechter: 25.Sxg7

Dazwischen liegen Fehler auf beiden Seiten. lief in , wonach Weiss rund drei Bauern besser steht; gespielt wurde , und die Stellung war wieder ausgeglichen. hätte sie dort gehalten, nicht.

gibt einen Springer für einen Bauern, und die Rechnung geht trotzdem für Weiss auf. Zählen Sie nach: Dame, zwei Türme, Läufer und Springer gegen Dame, zwei Türme und Läufer, fünf Bauern gegen fünf. Schwarz ist eine ganze Leichtfigur vorn und steht anderthalb Bauern schlechter.

Die Mehrfigur war nie eine. Das Beste, was Schwarz hier hat, ist , und dort steht das Material wieder gleich, weil der Läufer sofort zurückgegeben werden muss. Der Grund ist der Bauer g7, der nicht mehr da ist. Ein König ohne Bauern vor sich kostet mehr als eine Figur, und das ist hier keine Redensart, sondern die Rechnung auf dem Brett. Wenn Sie Material zählen, zählen Sie die Bauern vor dem eigenen König mit.

IM Tatev Abrahamyan (USA, 2347)

WGM Ghazal Hakimifard (SUI, 2243)

Nach 25.Sxg7: Schwarz schlägt zurück und ist danach eine ganze Leichtfigur vorn. Schwarz am Zug.

Der letzte Ausweg hiess 32...Tg6

Weiss gab den Vorteil zweimal zurück. nahm den eigenen Turm von der g-Linie, und stellte die Stellung glatt gleich. Schwarz hatte inzwischen beide Türme auf die sechste Reihe gebracht; auf der anderen Seite standen Turm f7 und Läufer e7 nebeneinander, und Turm und Dame zielten beide auf den Bauern h7, den nur der König deckt.

hält das Remis, und zwar mit Gegenspiel, nicht mit Verteidigung: , und die weisse Dame hat nichts Besseres als das Dauerschach zwischen d8 und h4. Der eine Turm holt sich g2, der andere a2, und der weisse Angriff endet im ewigen Schach.

Gespielt wurde , und mit war das Feld g2 gedeckt. Der Turm kam einen Zug später doch nach g6, aber ohne den Schlag auf g2 ist er nur ein Turm auf g6. Wenn eine Stellung schlecht aussieht und trotzdem ausgeglichen ist, liegt das fast immer an einem konkreten Gegenschlag und nicht an der Verteidigung. Suchen Sie in solchen Momenten zuerst den eigenen Bauernraub am gegnerischen König, bevor Sie die Figuren zurücknehmen.

IM Tatev Abrahamyan (USA, 2347)

WGM Ghazal Hakimifard (SUI, 2243)

Nach 32.d4: völlig ausgeglichen, und Schwarz am Zug hat genau einen Zug, nach dem das so bleibt.

Fazit

Den Rest erledigte : Nach bleiben zwei Türme und ein Läufer gegen Dame und Läufer, ein Mehrbauer für Weiss und ein schwarzer König, der immer noch offen steht. war zäher als das gespielte , gerettet hätte es nichts mehr, und nach gab Schwarz auf. Was von der Partie bleibt, ist der siebzehnte Zug. findet auf diesem Niveau fast niemand, und er stand in einer Stellung, in der alle anderen Züge nichts bringen. Solche Züge gewinnen Partien gegen stärkere Gegnerinnen. Diese hier nicht, weil zwei Züge später der Springer f6 sein Feld verliess und damit drei Aufgaben gleichzeitig.

Züge

1-0

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Die Schweiz spielte mit vier Spielern. Jede Partie ist einzeln kommentiert.