WIM Maria Teresa Jimenez Salas (PER, 2184) vs WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254) · 0-1
Brett 2, Schweiz gegen Peru, Frauenturnier · Sizilianisch, Najdorf-Variante, Englischer Angriff (B90) · 90 Minuten für 40 Züge, dann 30 Minuten, plus 30 Sekunden pro Zug
Von Bogner AI Coach KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.
Runde 11 des Frauenturniers, die letzte, Schweiz gegen Peru: WIM Sofiia Hryzlova sass mit Schwarz an Brett 2 gegenüber WIM Maria Teresa Jimenez Salas. Auf der Rangliste liegen für Schwarz siebzig Elopunkte, doch am letzten Tag zählt nur der Punkt, der aufs Brett kommt, und ein voller Punkt an Brett 2 hält in einem Mannschaftskampf den Boden zusammen.
Zum zweiten Mal in Folge sass sie mit Schwarz an Brett 2 und zum zweiten Mal war es ein langer Denkzug, der den Vorteil hergab; diesmal fand die Gegnerin die Antwort nicht. Zum wiederholten Mal in dieser Olympiade der Najdorf mit Schwarz, diesmal wieder der Englische Angriff. Was folgt, ist eine Partie in vier Kapiteln: ein Freibauer, der ein Feld zu weit lief, ein Damenzug nach fast neun Minuten, der die Gewinnstellung hergab, ein Turmzug von Weiss vier Züge später, der sie zurückgab, und eine Umwandlung, die nie ankam.
Der Bauer, der zu weit lief: 32.d7?
Bis zum 28. Zug lag ein kleiner struktureller Vorteil auf der weissen Seite: der isolierte Bauer c4, die schwärzeren Felder ohne Verteidiger. ?! war die erste weisse Ungenauigkeit, und Sofiia Hryzlova nahm sich acht Minuten und zweiundvierzig Sekunden für die Antwort. stellte die Waage auf null: der Läufer verlässt c5 vor dem Schlag auf e5, und nach hatte Weiss zwar den Freibauern auf d6, aber Schwarz die beiden Läufer weg und die Diagonale nach a1 im Blick.
Der objektiv stärkste Zug war jetzt , der den Bauern auf d6 halten lässt und die weisse Struktur zusammenhält: führt in eine Stellung, in der Schwarz einen halben Bauern Vorteil hat, aber Weiss stabil steht. Gespielt wurde ?, und das ist ein Feld zu weit. Der Bauer verlässt die Deckung des e-Bauern, läuft in die Diagonale des Läufers f6 und bleibt hinter der eigenen Linie liegen, ohne mit Gewinn umgewandelt werden zu können.
Die Antwort war , und sie ist der einzige Zug, der die Stellung zusammenhält: verliert den Läufer für den Bauern und fällt anderthalb Bauern zurück. Der Läufer auf d8 blockiert den Freibauern, und Schwarz stand nun klar besser: der Bauer d7 ist ein Blockobjekt, kein Angreifer mehr. Vor jedem Vorstoss eines Freibauern in der Endphase des Mittelspiels ist die Frage, ob er nach dem Zug noch selbst gedeckt ist und was der Gegner auf dem neuen Feld mit ihm macht.
WIM Maria Teresa Jimenez Salas (PER, 2184)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Ein Zug, der die Partie hergibt: 33...Dc7??
Nach stand Schwarz besser, aber der weisse Turm greift nun den blockierenden Läufer an. Der einzige Zug, der die Gewinnstellung hält, ist , und der Grund ist konkret: tauscht den aktivsten weissen Angreifer ab, räumt die e-Linie für den eigenen Turm und lässt Schwarz mit einer sauberen Figur für Bauern zurück. Die weisse Dame kann den c-Bauern nehmen, aber der Läufer auf d8 bleibt Blockade und aktive Kraft zugleich.
?? war der Zug, den Sofiia Hryzlova nach acht Minuten und dreiundfünfzig Sekunden Bedenkzeit spielte, und er ist ein taktischer Fehler. Der Zug will die Dame vom Rand nach innen bringen und den Turm e5 nicht mit dem eigenen Turm decken, sondern die eigene Deckung neu ordnen. Er übersieht , und nach hat Weiss den Turm auf der achten Reihe, den Freibauern auf d7 und die schwarze Dame ohne aktive Aufgabe. In den nächsten drei Zügen baute Weiss eine klare Gewinnstellung auf.
Es war menschlich verständlich, weil einen Turmtausch anbietet, in dem der Läufer auf d8 plötzlich ungedeckt aussieht; die konkrete Berechnung zeigt aber, dass er nach dem Doppelabtausch auf e6 vom Turm gedeckt wird und der Freibauer d7 ohne Deckung dasteht. Ein Angriff des Gegners auf den eigenen König wird durch den Abtausch des aktivsten Angreifers entschärft, nicht durch das Umsortieren der eigenen Figuren. Ein Denkzug von neun Minuten für einen Zug, der genau diesen Angreifer im Spiel lässt, ist eine Rechnung, die selten aufgeht.
WIM Maria Teresa Jimenez Salas (PER, 2184)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Das Geschenk zurück: 38.Td4?
Zwischen dem 34. und dem 37. Zug hielt Weiss die Gewinnstellung, ohne sie zu vergrössern; jeder Zug schmolz einen Deut ab, aber der Vorteil war weiter da. Der einzige Angreifer, der den Freibauern auf d7 stützte, war die Dame auf d5, und Schwarz hatte den c-Bauern noch am Damenflügel liegen. In dieser Stellung ist der Zug, der den Angriff weitertreibt, : die Dame in die Mitte, die Diagonale nach h8 im Blick, den Turm d1 frei für die e-Linie, und Weiss bleibt einen ganzen Bauern vorne.
Gespielt wurde ? nach zwei Minuten und zweiundvierzig Sekunden. Der Zug will den Bauern d7 doppelt decken und die c-Linie im Auge behalten; er tut aber weder das eine noch das andere. Der d-Bauer ist auf dem siebten Feld ein Angreifer, kein Verteidigungsobjekt, und der Turm auf d4 nimmt ihm die eigene Deckung nicht ab. kam nach fünf Minuten und einunddreissig Sekunden Bedenkzeit, und mit einem einzigen schwarzen Bauern war die Waage wieder auf null.
Nach stellte sich die Frage der Zeitkontrolle: Schwarz hatte für den 40. Zug sechs Minuten und neun Sekunden übrig, und war der einzige Zug, der den Turm auf die halboffene Linie brachte und den c-Bauern deckte; sechsunddreissig Sekunden blieben auf der Uhr, als der Zug lag. In einer Gewinnstellung ist der Zug, der die eigene Aktivität behauptet, wichtiger als der Zug, der ein Stück Material sichert; wer den eigenen Freibauern verteidigt statt vorangehen zu lassen, gibt die Initiative aus der Hand.
WIM Maria Teresa Jimenez Salas (PER, 2184)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Die Umwandlung, die nie ankam: 44.d8=D??
Die Zeitkontrolle hatte Weiss neunzehn Minuten und siebenundfünfzig Sekunden auf die Uhr getan und Schwarz fünfzehn Minuten und einunddreissig. stellte die schwarze Dame, nahm den Bauern in der Mitte, und mit waren die Damen weg. In der Stellung, die übrig blieb, hatte Schwarz zwei aktive Türme, den Läufer und die zwei Freibauern auf c3 und a4; Weiss hatte den Freibauern auf d7 und die Türme auf d4 und e8. stellte den Läufer auf die längste Diagonale und richtete ihn auf das Feld d8.
hatte den Freibauern d7 einen Zug lang stehen gelassen und die Umwandlung erst nach einem stillen Zug erlaubt; ?? spielte sie sofort, auf ein Feld, das der Läufer auf g5 im Auge hatte. nahm die neue Dame für den Läufer und lief in hinein: Weiss stand mit zwei Türmen, Schwarz mit einem Turm und den beiden Freibauern c3 und a4, und die Aktivität war ganz auf der schwarzen Seite.
Der Rest war Buchhaltung in gegenseitiger Zeitnot. Nach lief das Bauernrennen an: gab einen halben Bauern zurück, aber die schwarzen Bauern liefen weiter, und nach war die neue schwarze Dame auf dem Brett, bevor die weissen Schachs von das Matt einleiteten. Vor jeder Umwandlung ist die Frage, was der Gegner mit der neuen Figur auf dem Umwandlungsfeld macht; wer den Weg zum Feld zählt, aber nicht die Angreifer dort, wird die neue Figur wieder abgeben.
WIM Maria Teresa Jimenez Salas (PER, 2184)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Fazit
Ein voller Punkt an Brett 2 mit Schwarz in der Schlussrunde, in einer Partie, die zweimal die Seite gewechselt hat. Der teuerste Zug für Schwarz war ?? nach fast neun Minuten Bedenkzeit; die Erholung kam nicht aus eigenem Zutun, sondern durch ? auf der anderen Seite, und der Punkt entschied sich an der Umwandlung ??, die eine Dame für einen Läufer hergab. Maria Teresa Jimenez Salas hatte den Najdorf ruhig behandelt und die Stellung bis zum 28. Zug im Griff gehabt; nach ? und ? blieb ihr am Ende in beidseitiger Zeitnot die schwächere Seite der Endstellung, und das war nicht mehr zu halten. Für Sofiia Hryzlova zählt der Punkt, nicht die Rechnung dahinter; für das Team war es der Boden, der aus der Schlussrunde nach Hause getragen wurde.
Züge
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