Analyse
Die Partie im Detail
GM Ediz Gurel (TUR, 2636) vs GM Javokhir Sindarov (UZB, 2778) · ½-½
Runde 4, Usbekistan gegen die Türkei · Spanisch, Morphy-Verteidigung (C78)
Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.
Vierte Runde in Samarkand, Usbekistan gegen die Türkei, und Javokhir Sindarov hat Schwarz gegen Ediz Gurel, der 142 Elopunkte tiefer steht. Es wird eine Spanische Partie, und mit und baut Sindarov dieselbe luftige Königsstellung, die er eine Runde zuvor auf der anderen Seite des Bretts vor sich hatte. Damals endete sie im 44. Zug mit Matt.
Hier endet sie remis, und nicht, weil nichts passiert wäre. Gurel lässt im siebzehnten Zug den Bauern auf g5 in Ruhe, und Sindarov findet danach eine Stellung, in der genau ein Zug hält, und zum Schluss fünf weitere hintereinander.
10...g5 löst die Fesselung und kostet Felder
fesselt den Springer auf f6 an die Dame, und ändert daran nichts. beendet die Frage: Der Läufer muss nach g3, der Springer ist frei, Schwarz hat ein Tempo gewonnen. Bezahlt wird mit Feldern. Kein Bauer deckt mehr f6, der Bauer auf h6 steht allein, und beide, g5 und h6, stehen auf schwarzen Feldern, auf denen genau der Läufer arbeitet, der gerade nach g3 ausgewichen ist. Gegenüber dem ruhigen kostet das alles höchstens einen Viertelbauern, also eine Geschmacksfrage.
Ein Bauernzug vor dem eigenen König ist die eine Entscheidung, die Sie nicht zurücknehmen können. Machen Sie ihn, wenn er ein konkretes Problem löst, so wie hier die Fesselung, und schauen Sie nach, welcher gegnerische Stein auf den Feldern arbeitet, die Sie hergeben. Hier ist es der Läufer auf g3, der im zweiundzwanzigsten Zug auf e5 Schach gibt.
GM Ediz Gurel (TUR, 2636)
GM Javokhir Sindarov (UZB, 2778)
13...Lxa8 oder 13...Dxa8: Welcher Stein bekommt Arbeit?
Der Läufer steht seit dem siebten Zug auf b7 und zielt über die lange Diagonale auf e4. Nimmt die Dame, stellt sie sich hinter ihn, zwei Steine auf einer Linie gegen denselben Bauern, und der Läufer behält sein gutes Feld. Nimmt der Läufer, landet er in der Ecke und macht dieselbe Arbeit schlechter, während die Dame auf d8 wartet. ist der bessere Zug, um weniger als einen halben Bauern.
Sindarov nimmt mit dem Läufer, und die Rechnung kommt fünf Züge später. Um den Stein wieder ins Spiel zu bringen, bleibt nur der Abtausch in der Mitte: . Der Läufer verlässt die Ecke und das Brett im selben Zug; auch der ruhigere hätte sich um denselben Stein gekümmert. Wenn zwei Steine schlagen können, fragen Sie, welcher danach eine Aufgabe hat, die er vorher nicht hatte.
GM Ediz Gurel (TUR, 2636)
GM Javokhir Sindarov (UZB, 2778)
Der Zug, den Weiss nicht macht: 17.h4
ist der lockerste Moment der Partie, gut ein Drittelbauer und der grösste Ausschlag, den sie hergibt. geht sofort den Läufer auf g3 an, den Stein, der von den Zugeständnissen im zehnten Zug lebt. Weiss hat nach einen Bauern auf a3, der keinen Nachbarn mehr hat.
war der Zug, direkt an den Bauern auf g5, und Weiss hätte danach gut einen Dreiviertelbauern gehabt, den grössten Vorsprung der ganzen Partie. Gurel spielt , sucht ein Feld für den Springer und lässt den Königsflügel in Ruhe; sofort danach ist der Vorsprung wieder auf ein Drittel geschrumpft und wird nie mehr grösser. Wenn der Gegner einen Bauern vor seinem König zieht, suchen Sie zuerst den Zug, der ihn angreift. Der Bauer bleibt stehen, die Figur können Sie später immer noch umstellen.
GM Ediz Gurel (TUR, 2636)
GM Javokhir Sindarov (UZB, 2778)
22.Lxe5+, und nur 22...f6 hält
Der Bauer auf a3 steht allein, und im einundzwanzigsten Zug holt Sindarov ihn: . Die Antwort kommt sofort: Derselbe Läufer, der im elften Zug nach g3 ausweichen musste, erreicht die Diagonale zum schwarzen König. nimmt den Bauern zurück, gibt Schach, und das Material steht wieder gleich.
Jetzt gibt es genau einen Zug. stellt sich dazwischen und greift den Läufer an, der nach zurückmuss. Jeder Königszug kostet rund zweieinhalb Bauern, weil der Läufer dann auf e5 stehen bleibt: , der Springer muss von d5 zurück und der Bauer auf b5 fällt.
war dabei nicht einmal der unangenehmste Zug; und hätten im Moment der Entscheidung mehr abverlangt, auch wenn sich der Unterschied beim Nachrechnen verliert. Ein Schach erzwingt eine Antwort und nimmt alle anderen weg. Prüfen Sie vorher, ob Sie nicht gerade die einzige Aufgabe stellen, die der Gegner sicher löst.
GM Ediz Gurel (TUR, 2636)
GM Javokhir Sindarov (UZB, 2778)
Fünf Züge ohne Alternative
Im fünfundzwanzigsten Zug geht Sindarov in eine Folge, aus der es kein Zurück gibt: . Von an ist jeder schwarze Zug der einzige, der die Stellung hält, und die Abstände wachsen nach hinten: bei und liegen gut zwei Bauern zwischen dem Zug und dem nächstbesten, bei mehr als vier.
Der letzte ist der schärfste. Auf g6 steht der König im Freien, und es ist trotzdem das einzige Feld: Nach treibt Weiss ihn mit zwei Schachs genau dorthin und nimmt unterwegs den Turm mit. verliert auf dieselbe Art.
Am Ende steht alles gleich, Dame, Turm und vier Bauern auf jeder Seite. Wer in eine erzwungene Variante hineingeht, muss sie bis zum letzten Zug rechnen, und der letzte ist der, den man am ehesten überschlägt, weil die Stellung bis dahin ruhig aussieht.
GM Ediz Gurel (TUR, 2636)
GM Javokhir Sindarov (UZB, 2778)
Fazit
Ein halber Punkt mit Schwarz gegen einen Grossmeister, der zweimal mehr in der Hand hatte, als am Ende herauskam: nach , wo an den Bauern auf g5 gegangen wäre, und nach , wo mehr gefragt hätte als das Schach. Sindarov hat getan, was an solchen Tagen zu tun ist: die eine Stellung, in der nur ein Zug hält, richtig gelöst und danach fünf weitere derselben Art. Auf dem Weg nach Genf zählen solche Nachmittage nicht weniger als die mit Matt im 44. Zug.
Züge
½-½
War diese Analyse hilfreich?