Analyse
Die Partie im Detail
GM Gleb Dudin (HUN, 2560) vs GM Gukesh D (IND, 2703) · 1-0
Brett 1, Indien gegen Ungarn · Sizilianisch, Rossolimo mit Fianchetto (B31) · 90 Minuten für 40 Züge, dann 30 Minuten, plus 30 Sekunden pro Zug
Von Bogner AI Coach KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.
Schlussrunde in Samarkand, Brett 1, Indien gegen Ungarn. Gukesh D hat Schwarz gegen GM Gleb Dudin, 2560, und für Indien geht es in dieser Runde darum, die Medaillenränge nicht aus der Hand zu geben. Es wurde ein Rossolimo mit und dem ruhigen , eine Nebenlinie, die schnell konkret wurde: nach stand die Rechnung bei einem knappen halben Bauern für Weiss, mit dem König auf e7 als das Problem, das die Uhr kosten würde.
Und die Uhr wurde bezahlt. Vier lange Bedenkzüge zwischen Zug zwölf und Zug achtzehn, zwischen zehn und knapp dreizehn Minuten je Zug, brachten die Stellung auf über zwei Bauern für Weiss und Gukesh unter elf Minuten für die restlichen zweiundzwanzig Züge bis zur Zeitkontrolle. Wie in Runde 9 kam der taktische Fehler mit einem leisen Königszug vor dem Durchbruch des Gegners: nach zwölf Minuten vierundvierzig liess , , präzise arbeiten. Der Name für den Zug ist derselbe wie damals, taktischer Fehler und nicht Zugreihenfolge.
14...Dc5 in elf Minuten sechsundfünfzig
Der Vorteil aus der Eröffnung stand nach bei rund drei Vierteln eines Bauern für Weiss, und die Frage für Schwarz war eine ganz einfache: welcher Turm zuerst? Der beste Zug war , der die Türme verbindet und den König auf e7 an der offenen d-Linie zumindest deckt. und waren die anderen soliden Möglichkeiten; jeder dieser Züge steht in der Zählung etwa gleich.
Gukesh spielte nach elf Minuten sechsundfünfzig. Auf der objektiven Waage ist der Unterschied klein, ein Wechsel der Gewinnchancen im niedrigen einstelligen Bereich; auf dem Brett hat die Dame aber nichts angegriffen, und die Türme blieben getrennt. Was folgte, war ein Dametanz: , und Weiss hatte drei kostenlose Züge, um seinen Springer auf b7 zu bringen.
Auf dem Papier verlangt so eine Stellung nicht den besten Zug; sie verlangt die Verbindung der Türme, bevor die Dame ein Ziel wählt. Für die eigenen Partien bleibt: in einer Stellung, in der der eigene König noch keine Rochade hat, sind zwei verbundene Türme mehr wert als ein Damenausflug mit dem Zugangriff auf den freien Bauern.
GM Gleb Dudin (HUN, 2560)
GM Gukesh D (IND, 2703)
18...Kf8 nach zwölf Minuten vierundvierzig
stellt die Frage: die weisse Dame droht Dd6+ und den Damentausch auf dem Feld, das der König auf e7 nicht mehr verlassen darf. Die Antwort, die den Charakter der Stellung hält, ist der Damentausch nach , die Damen vom Brett, die Bauernstruktur auf beiden Seiten unfein, die Stellung einen Bauern schlechter aber spielbar.
Gespielt wurde nach zwölf Minuten vierundvierzig. Der menschliche Griff, weil die Dame auf c4 keine Zeit für eine ruhige Rochade zurück gab und der König sich selbst aus der d-Linie stellte. Objektiv ist es aber ein taktischer Fehler und nicht eine Frage der Zugreihenfolge: der Zug lässt den zentralen Zugriff des Gegners perfekt arbeiten. greift die Dame an, stellt den zweiten Springer bei, nahm den Bauern und den Angriff auf den Turm auf h8. Die Zählung sprang auf über zwei Bauern für Weiss.
war der beste Zug und wurde auch gefunden, aber die Stellung war da schon klar schlechter. Wahrscheinlich war der lange Bedenkzug nicht für selbst, sondern für die Frage, ob wirklich reicht; die Antwort war der Damentausch und Gukesh nahm sie nicht. Für die eigenen Partien bleibt: wenn ein Königszug den einen Zugriff des Gegners abwehrt und den zweiten arbeiten lässt, ist es nicht der Königszug, den man sucht, sondern der Zug, der beide Zugriffe auf einmal löscht, meistens der Damentausch.
GM Gleb Dudin (HUN, 2560)
GM Gukesh D (IND, 2703)
23.Sb7?! und die Antwort 23...Dd4, die nicht kam
Zwischen und war die Stellung mit rund zwei Bauern klar besser für Weiss, aber die Widerlegung des Angriffs war schon vorhanden: der Turm auf h7 deckt f7, der König steht auf g8, und Weiss musste den Springer auf f7 in Sicherheit bringen. wäre der beste Zug gewesen und hätte den Vorteil festgehalten. Stattdessen kam , ein Zug, der wahrscheinlich den Damentausch anbieten sollte und stattdessen die Kontrolle über d4 aus der Hand gab; die Zählung fiel auf rund plus anderthalb Bauern.
Für einen Zug war die Tür offen. Die Widerlegung war der Damentausch mit , technisch immer noch schlechter für Schwarz, aber der Turm auf h7 kommt heim, die Läufer stehen, und Gukesh hätte in Zeitnot den einfacheren Zugtypen zu spielen gehabt. Es ist die eine Widerlegung, die ein leichteres Endspiel verspricht als das, was folgte.
Gespielt wurde nach vier Minuten einundzwanzig, mit noch fünf Minuten zweiunddreissig auf der Uhr. Auch das ist ein taktischer Fehler auf der objektiven Skala; die Zählung sprang wieder auf plus zwei und ein Viertel Bauern, und Dudin bekam mit die Anordnung zurück, in der beide Springer die Verteidigung durchziehen. Für die eigenen Partien bleibt: wenn der Gegner in einer schlechten Stellung einen Zug macht, der ein Feld freigibt, ist der Damentausch auf diesem Feld der erste Kandidat, nicht der zurückhaltende Damenzug im eigenen Lager.
GM Gleb Dudin (HUN, 2560)
GM Gukesh D (IND, 2703)
Fazit
Ein Verlust an Brett 1 gegen einen 2560, und der Bericht bleibt ehrlich: entschieden wurde die Partie in der Uhr, nicht am Brett. Die vier langen Bedenkzüge zwischen Zug zwölf und Zug achtzehn zusammen mit dem taktischen Fehler waren zu viel für eine Rossolimo-Stellung, die sowieso einen halben Bauern kostet, und die eine Chance zurück, nach Dudins , blieb liegen. Dudin verdient das Wort für seine Umsetzung: unter fünf Minuten ab Zug sechsunddreissig und unter einer Minute ab Zug vierzig, und die Zeitkontrolle wurde mit klarer Führung überquert. Es ist die gleiche Lehre wie in Runde 9, diesmal auf der anderen Seite: der leise Königszug vor dem Zugriff des Gegners heisst taktischer Fehler, und die Uhr ist ein Teil der Stellung, nicht eine Entschuldigung dafür.
Züge
1-0
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