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Schacholympiade Samarkand 2026 · Frauen · Runde 4 · Brett 4

De Seroux gegen Rybackova

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Live-Übertragung von lichess.org

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152) vs WFM Lucie Rybackova (CZE, 2088) · ½-½

Brett 4, Schweiz gegen Tschechien, Frauenturnier · Caro-Kann, Zwei-Springer-Angriff (B10)

Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.

Runde 4 des Frauenturniers, Tisch 13: Die Schweiz traf auf Tschechien, und an Brett 4 sass WIM Camille De Seroux mit Weiss gegenüber WFM Lucie Rybackova, 64 Elopunkte tiefer eingestuft. Rybackova antwortete auf mit der Caro-Kann-Verteidigung, De Seroux stellte mit und den Zwei-Springer-Angriff aufs Brett, und nach stand die weisse Dame schon im sechsten Zug in der Mitte.

Das Remis am Ende war kein ruhiges. Ab dem 30. Zug stand De Seroux klar schlechter, nach dem Damentausch war der Bauer a2 kaum noch zu halten, und im 39. Zug stellte der schwarze König sich auf ein Feld, auf dem er dem eigenen Bauern e4 nichts nützte. Ab da hat Weiss den Rest zusammengehalten.

Der Läufer auf d1 hat einen Zug verdient: 21.b3

Die Eröffnung war De Seroux ordentlich gelungen: Raum mit c4 und d4, die Dame nach h4, und der Turmtausch auf d1 im 19. Zug kostete nichts. Dass sie mit zurücknahm, ist in Ordnung, nur steht der Läufer damit auf dem Feld, auf dem er am wenigsten sieht.

war der Zug. Von f3 aus greift der Läufer den Springer c6 an und tauscht ihn im nächsten Zug ab: . Der Bauernzug b3 kommt dabei trotzdem noch, nur eben dann, wenn er nichts mehr kostet. Nach dem gespielten kam , und der Springer stand zehn Züge lang mitten in der weissen Stellung.

Der Unterschied ist kein halber Punkt, aber er ist echt: ein Bauernzug, der immer zur Verfügung steht, gegen einen Figurenzug, der nur jetzt geht. Machen Sie zuerst das, was Ihr Gegner Ihnen im nächsten Zug verbieten kann.

WFM Lucie Rybackova (CZE, 2088)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 20...Td8: Alles ist ausgeglichen, nur der Läufer d1 macht nichts. Weiss am Zug.

Zwei Läuferzüge, und die Damen sind weg: 30.Lf3

Neun Züge später ist die Stellung eng geworden. Der Springer d4 steht unantastbar in der Mitte, der Bauer e4 nimmt dem weissen Läufer die Felder f3 und d3, und die schwarze Dame steht auf e5. Genau das ist der Ansatzpunkt: greift die Dame an und gewinnt damit das Tempo, das der Läufer braucht, um auf die richtige Diagonale zu kommen: .

Gespielt wurde , und im 31. Zug war h5 immer noch die bessere Adresse. Nach kam mit Angriff auf die Dame, und weil die Dame gleichzeitig den Turm d1 weiter decken musste, blieb nur eine Handvoll Felder: . Das Zwischenspiel verliert die Dame auf der Stelle: .

Schwarz hat mit dieser Folge genau das erreicht, was die Stellung hergab: ein Endspiel ohne Damen, in dem der Springer den Bauern a2 abholen kann. Von a1 aus brauchte er dafür drei Züge, , und . Ein Springer auf d4 ist nie nur ein Springer auf d4. Zählen Sie die Felder, die er von dort erreicht, bevor Sie Ihre Dame auf eines davon stellen.

WFM Lucie Rybackova (CZE, 2088)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 29...g5: Der Springer d4 und der Bauer e4 nehmen Weiss die Luft. Weiss am Zug.

Der König stellt sich vor den eigenen Bauern: 39...Ke5

Im 38. Zug hatte Weiss noch zur Verfügung: nimmt ein Bauernpaar vom Brett, und je weniger Bauern es gibt, desto leichter hält der Läufer gegen den Springer. Nach blieb der Bauer a2 ohne Deckung und der Springer b4 einen Zug davon entfernt.

sieht aus wie der natürlichste Zug der Welt, der König geht in die Mitte. Nur deckt er von e5 aus den eigenen Bauern e4 nicht. Richtig war zuerst: , und der schwarze König steht vor den weissen Bauern statt vor dem eigenen.

De Seroux fand darauf die genaue Reihenfolge. deckt das Feld e4, und erst dadurch darf der Läufer dort zugreifen, ohne dass der schwarze König ihn nimmt: . Einen Zug früher hätte den Läufer für einen Bauern gegeben. Zugreifen musste sie dann sofort, denn nach fällt ein zweiter Bauer. So aber standen wieder vier Bauern gegen vier.

WFM Lucie Rybackova (CZE, 2088)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 39...Ke5: Der Bauer a2 fällt, aber der Bauer e4 steht jetzt ungedeckt. Weiss am Zug.

Der König übernimmt die Wache: 46.Kc3

Läufer gegen Springer, vier Bauern gegen vier, und der Springer steht wieder auf d4. Von dort greift er b3 und f3 gleichzeitig an. Den Bauern f3 deckt der Läufer von a8 aus über die lange Diagonale, für b3 reicht er nicht. Ein Feld gäbe es, das beides deckt, d1, aber von a8 aus sind es dorthin zwei Züge.

ist der einzige Zug, der die Stellung hält. Der König deckt b3, der Läufer behält f3, und jeder Läuferzug gibt den Bauern mit Schach her: . Auch löst nichts, danach hat Schwarz einen Freibauern auf b4, und der weisse Bauer c4 steht allein.

Der Rest war Geduld. Der König hielt b3 und c4, wich dem Schach einmal nach b2 aus und kam mit zurück, der Läufer pendelte auf der langen Diagonale, und der Springer suchte ein zweites Ziel, das es nicht gab: . Als der Springer im 54. Zug zum dritten Mal auf a6 ankam, gaben sich beide die Hand. Die Regel dahinter ist einfach: Geben Sie dem Läufer nur eine Aufgabe, den Rest deckt der König.

WFM Lucie Rybackova (CZE, 2088)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 45...Sd4: Der Springer greift b3 und f3 zugleich an. Weiss am Zug, vier Bauern gegen vier.

Fazit

Ein halber Punkt, der nach dem 38. Zug nicht mehr zu erwarten war, und kein geschenkter: und waren beide der einzige Zug, der die Stellung zusammenhält, und beide kamen. Davor zeigt die Partie, wie eine Stellung ohne groben Fehler kippen kann, hier über drei Läuferzüge, die je ein Tempo zu spät kamen. Zusammen mit den Siegen von Manko an Brett 2 und Hryzlova an Brett 3 und dem Remis von Kosteniuk an Brett 1 gewann die Schweiz den Mannschaftskampf 3 zu 1 gegen Tschechien.

Züge

½-½

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