WIM Margareth Olde (EST, 2242) vs WIM Mariia Manko (SUI, 2285) · 1-0
Brett 2, Schweiz gegen Estland, Frauenturnier · Zukertort-Eröffnung, Reversed Grünfeld (A08)
Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.
Dritte Runde, Tisch 16, Brett 2: Die Schweiz trifft auf Estland, und WIM Mariia Manko hat Schwarz gegen eine um 43 Punkte tiefer bewertete Gegnerin. Nach acht Zügen sind die Damen vom Brett, nach zweiundzwanzig auch alle Türme, und übrig bleibt ein Endspiel, das man nicht abkürzen kann: zwei Läufer gegen Läufer und Springer, sechs Bauern gegen sechs.
Im 26. Zug stehen sich der weisse Bauer f4 und der schwarze Bauer e5 gegenüber, und diese Spannung bleibt bis zum letzten Zug der Partie stehen. Zwischen dem 34. und dem 40. Zug war fünfmal der beste schwarze Zug, und im 36. Zug hätte er einen Vorsprung von rund zwei Bauern festgehalten. Geschlagen wurde nie. Die Schweiz teilte den Match 2 zu 2.
Damen weg im achten Zug
nimmt der Partie die Damen und dem schwarzen König das Rochaderecht. Beides ist hier kein Nachteil: Auf d8 steht der König sicher, und c4 ist vorläufig ein Mehrbauer. Weiss holt ihn sich mit zurück, und ab da wird um Felder gespielt, nicht um Material.
ist die Entscheidung, die den Rest der Partie prägt. Schwarz gibt den weissfeldrigen Läufer für den Springer und überlässt Weiss das Läuferpaar, in einer offenen Stellung mit Bauern auf beiden Flügeln. Der Unterschied zur Alternative beträgt ein paar Zehntel Bauer, der Unterschied im Charakter ist grösser: Von hier an muss sich der schwarze Springer jedes Feld verdienen, das die beiden Läufer ihm lassen.
war fast einen ganzen Bauern genauer als , und im nächsten Zug gab Weiss das meiste davon zurück: hätte den Druck gehalten, nach war die Stellung wieder fast ausgeglichen. Wer das Läuferpaar abgibt, sollte vorher wissen, auf welchem Feld sein Springer die nächsten zwanzig Züge verbringen soll.
WIM Margareth Olde (EST, 2242)
WIM Mariia Manko (SUI, 2285)
Ein Bauer für einen Bauern: 31...Sc6 32.Lxg7 Sxb4
Nach ist kein Turm mehr da. Weiss führt den König über f1 und e2 nach f3, Schwarz seinen an den Damenflügel, und baut die Spannung auf, die bis zum Schluss stehen bleibt. Zwei Läufer gegen Läufer und Springer bei gleichem Material: Weiss darf in Ruhe fragen, Schwarz muss sauber antworten.
greift g7 an, und gibt den Bauern her. Nach hat jede Seite einen Flügelbauern der Gegnerin geholt. war der ruhigere Weg und hielt die Stellung ungefähr im Gleichgewicht; der Unterschied beträgt gut drei Viertel Bauer, keine Katastrophe, aber die Partie ist danach eine andere. Weiss hat am Königsflügel drei Bauern gegen zwei, Schwarz am Damenflügel zwei gegen einen, und beide Mehrheiten wollen einen Freibauern machen.
hätte Weiss knapp einen Bauern vorn gehalten. jagt stattdessen den Springer, der mit auf sein bestes Feld zurückgeht, und von hier an steht Schwarz besser. Im Rennen zweier Bauernmehrheiten zählt jedes Tempo doppelt: Der Zug, den Sie für eine gegnerische Figur ausgeben, fehlt Ihrer eigenen Mehrheit.
WIM Margareth Olde (EST, 2242)
WIM Mariia Manko (SUI, 2285)
Zwei Bauern Vorsprung, und ein Zug gibt sie zurück: 36...b4
Der weissfeldrige Läufer macht sich mit , , auf die Jagd nach f7. Drei Züge für einen Bauern sind zu viel, solange die eigene Mehrheit stillsteht: Nach steht Schwarz rund zwei Bauern besser, und hätte den Schaden halbiert.
Festhalten lässt sich dieser Vorsprung mit . Am Ende dieser Reihe hat Schwarz vier Bauern gegen einen, der Läufer hat den letzten Bauern des Königsflügels geholt, und am Damenflügel stehen zwei schwarze Bauern gegen einen. Solche Stellungen gewinnt man.
sieht schneller aus. Der Haken: schlägt und stellt im selben Zug einen eigenen Freibauern auf b4. Der Bauer a3 braucht Springer und Läufer als Begleitung, und genau die werden dafür später vom Brett genommen. Nach ist aus rund zwei Bauern Vorsprung ein kleiner Rückstand geworden, und war immer noch der bessere Zug. Prüfen Sie, bevor Sie ein Bauernrennen eröffnen, ob die Gegnerin Ihren ersten Zug mit einem Schlagzug beantwortet, der ihr selbst einen Freibauern verschafft.
WIM Margareth Olde (EST, 2242)
WIM Mariia Manko (SUI, 2285)
Der König geht in die falsche Richtung: 38...Kb5 und 40...Ka4
holt den Bauern, den der Läufer drei Züge lang gesucht hat, und Weiss hat damit am Königsflügel drei Bauern gegen einen. soll den Freibauern a3 stützen und kostet rund anderthalb Bauern an Wert; hätte Weiss auf rund einen Bauern beschränkt.
gab fast alles davon zurück, denn war der stärkere Zug. Und noch einmal stand zur Verfügung: drei weisse Bauern gegen Läufer und Bauer, eine Stellung, in der Schwarz um das Remis kämpft.
stellt den König an den Rand. räumt beide weissen Läufer ab und mit ihnen den schwarzen Springer und den Freibauern a3. Der schwarze König steht danach auf a3 und erreicht von dort weder den Bauern b5 noch den Königsflügel. Die Reihenfolge ist die Lehre: erst die Spannung im Zentrum klären, dann den König an die Front schicken.
WIM Margareth Olde (EST, 2242)
WIM Mariia Manko (SUI, 2285)
Zwei Freibauern, ein Läufer
Weiss hat beide Läufer gegeben, um Springer und Freibauern vom Brett zu nehmen, und steht mit fünf Bauern gegen Läufer und zwei Bauern da. Gegen diese Bauern kommt der Läufer nur an, wenn er auf beiden Flügeln zugleich aufhalten kann, und das kann er nicht.
, und Schwarz gab auf. Der Läufer c7 bewacht b8; f8 erreicht er nur, indem er b8 verlässt, und nach geht der andere Bauer durch. Der König auf b5 kommt für keines der beiden Felder rechtzeitig.
Ein Läufer bewacht eine Diagonale, nicht zwei Flügel. Wenn Sie mit einer einzelnen Figur gegen mehrere Freibauern verteidigen, prüfen Sie zuerst, ob alle Umwandlungsfelder auf einer Diagonale liegen. Liegen sie es nicht, ist das Endspiel entschieden, lange bevor der erste Bauer wirklich läuft.
WIM Margareth Olde (EST, 2242)
WIM Mariia Manko (SUI, 2285)
Fazit
Entschieden hat diese Partie kein einzelner Patzer, sondern ein Zug, der lange da war und nie kam. Zwischen dem 34. und dem 40. Zug war fünfmal der beste schwarze Zug, und im 36. Zug hätte er einen Vorsprung von rund zwei Bauern festgehalten. Stattdessen lief der Bauer a4, und zwei Züge später war der Vorsprung weg. Mariia Manko hat das Endspiel lange sauber behandelt und im entscheidenden Moment die falsche Frage beantwortet: nicht die, wie sie schneller wird, sondern die, was die Stellung klärt. Die Schweiz teilte den Match gegen Estland 2 zu 2, GM Alexandra Kosteniuk remisierte an Brett 1 und WGM Ghazal Hakimifard gewann an Brett 3; nach drei Runden standen 5 Mannschaftspunkte und 10 Brettpunkte auf dem Konto.
Züge
1-0
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