GM Nico Georgiadis (SUI, 2535) vs IM Bakhrom Bakhrillaev (UZB, 2412) · ½-½
Brett 2, Schweiz gegen Usbekistan 3 · Damengambit abgelehnt, Abtauschvariante, Carlsen-Variante (D35) · 90 Minuten für 40 Züge, dann 30 Minuten, plus 30 Sekunden pro Zug
Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.
Runde acht, Brett 2, Weiss gegen einen Internationalen Meister mit 2412, gut 120 Punkte weniger als Nico Georgiadis auf dem Papier hat. An Brett 1 hatte Sebastian Bogner soeben mit Schwarz gegen Saidakbar Saydaliev gewonnen, und was das Team an einem Tag gegen Usbekistan 3 braucht, ist ein zweiter Punkt an einem der oberen Bretter, kein halber. Georgiadis stellte gegen das abgelehnte Damengambit die Abtauschvariante mit aufs Brett, die stille Version, in der Weiss auf Raum spielt und nicht auf Taktik.
Zwanzig Züge lang lief das Konzept, und im 34. Zug stand die Stellung anderthalb Bauern besser für Weiss. Was sie nicht überlebt hat, war die Uhr: Wie schon in Runde sechs waren im entscheidenden Abschnitt weniger als drei Minuten übrig für die Züge, die den Punkt geholt hätten. Im 35. Zug fiel der eine Zug, der die Stellung aus der Hand gab, und im 38. wie im 40. Zug fehlte der eine, der sie zurückgeholt hätte.
Das Feld hinter dem Springer: 22.Lxe4
Der Springer auf e4 stört: Er schneidet den Turm f3 von seiner Diagonale ab, er greift den Springer c3 an, und er gibt Schwarz einen Ankerplatz mitten in der weissen Stellung. räumt ihn weg und lässt dabei zwei Dinge im Tausch zurück, die genau zusammenpassen. Das eine ist der Bauer auf e4, der die Diagonale nach h1 versperrt und dafür sorgt, dass der weisse Königsläufer nicht mehr fehlt. Das andere ist das Feld d5, das der schwarze Bauer d5 nicht mehr besetzt: ein Loch, um das Weiss die Partie in den nächsten zehn Zügen baut.
Der Plan hinter dem Zug ist der Königsflügelvorstoss. fixiert die Bauern schwarz auf f5 und weiss auf g5, und die schwarze Königsstellung ist damit dunkelfeldig fest verriegelt: Kein schwarzer Bauer kommt mehr am weissen Bauern g5 vorbei, und um den Bauern g5 wiederum kann der weisse Springer h4 nach f5 kommen, sobald er will. und stellten die weissen Figuren dann so auf, dass die Damen mit vom Brett gingen, ohne dass Weiss dabei ein Tempo einbüsste, und im 34. Zug stand die Bewertung bei rund anderthalb Bauern für Weiss.
Bevor Sie einen Läufer für einen Springer geben, prüfen Sie nicht, was der Läufer aufgibt, sondern was das Feld hinter dem Springer nach dem Tausch tut. Ein Springer, der wegfällt, ist ein Springer, dessen Verteidiger den Halt verlieren; und ein Bauer, der zurückschlägt, ist ein Bauer, der ein Feld hinter sich freigibt. In festen Bauernstellungen entscheidet dieses eine Feld über den Rest der Partie.
IM Bakhrom Bakhrillaev (UZB, 2412)
GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)
Der Zug in achtundvierzig Sekunden: 35.b4?
Die Stellung sieht ruhig aus und ist es nicht. Der Bauer c4 hängt zweimal an zweimal, die Bauernkette b3, d4 hält die Struktur zusammen, und der eine Zug, der aus dem plus 1,54 einen Gewinn machen kann, ist der Durchbruch: , und Weiss hat einen sauberen Freibauern auf a2, das Läuferpaar spielt weiter keine Rolle, und die h-Linie geht auf. Fast die Hälfte aller Spieler zieht hier bxc4, und der Zug ist auch der praktisch einfache.
? macht das Gegenteil. Der Zug schliesst den Damenflügel und friert damit die Struktur ein, an der Weiss gearbeitet hat: Die Bauern b3, b4, d4 werden zu einer Wand, der schwarze Bauer c4 ist plötzlich passiert nicht mehr angegriffen, und das Feld d5, das die Partie getragen hat, ist frei für den Springer auf b6. Nach stand die Stellung objektiv bei 0,13, und das war das Ende des Vorteils. In dieser Partie kein Rechenfehler, sondern ein taktischer: Der einzige gewinnversuchende Zug war der Bauerntausch in der Mitte, und der Zug, der ihn vermied, gab den Rest gleich mit her.
Bevor Sie den Flügel schliessen, zählen Sie, was der Durchbruch bringt. Der Bauernzug, der die Spannung nimmt, ist in einer besseren Stellung nie neutral: Er ist entweder die Konsolidierung eines Vorsprungs oder das Ende davon. In welche Kategorie er fällt, entscheidet nicht das Aussehen des Zuges, sondern was auf der Linie passiert, die man gerade zumacht.
IM Bakhrom Bakhrillaev (UZB, 2412)
GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)
Zweimal die falsche Antwort: 38.Se2? und 40.Se2?
Nach ? sollte Schwarz die Stellung mit halten, aber er tauschte diesen Springer gegen ein Manöver ein, das die Stellung dreimal in dieselbe Form bringen soll: verlässt das feste Feld d5 und lockt den weissen Springer weg von f4. Der einzige Zug, der den Vorteil zurückholt, ist , und er ist auch der beste: , und Weiss steht einen Bauern mehr und deutlich besser, mit dem gewonnenen Bauern auf b5 und einem drohenden Durchbruch h4 h5 auf der h-Linie. kostete objektiv einen ganzen Bauern, und dieser Bauer gehörte Weiss.
? nahm sie nicht. Der Zug spiegelt den schwarzen Springerzug: Er räumt f4, damit Sc7 zurück nach d5 kann, und stellt damit die Ausgangsposition wieder her. Sechzehn Sekunden Bedenkzeit stehen dafür in der Notation. Zwei Züge später standen dieselben Figuren auf denselben Feldern, Schwarz spielte zum zweiten Mal, und ? wiederholte die Stellung zum dritten Mal, was die Partie beendete. Beide Male war und der beste Zug, beide Male mit einer Stellungsbewertung, die den Vorteil zurückgab; beide Male fehlte auf der Uhr die Zeit, das zu sehen.
Wenn der Gegner Ihnen eine Chance schenkt, wechseln Sie den Plan. Der Zug, mit dem Sie eben noch gerechnet haben, ist nicht mehr derselbe: Auf dem Brett steht eine andere Stellung. Ein Springerzug, der spiegelt, ist der schnellste Weg zu einem Remis durch Zugwiederholung, und in einer Stellung, in der Sie gewinnen wollen, ist er nie die Antwort.
IM Bakhrom Bakhrillaev (UZB, 2412)
GM Nico Georgiadis (SUI, 2535)
Fazit
Ein halber Punkt mit Weiss gegen einen Internationalen Meister, der 123 Punkte unter ihm steht, und an Brett 2 an einem Tag, an dem Weiss den Punkt bringen muss. Die ersten vierunddreissig Züge waren die Antwort, die man an Brett 2 sehen will: ein ruhiger Aufbau, der Läufer für den Springer im richtigen Moment, ein Königsflügelvorstoss, der die schwarze Struktur einfriert, und im 34. Zug eine Bewertung von rund anderthalb Bauern. Die letzten sechs waren die Antwort, die man nicht sehen will. Es war wie in Runde sechs die Uhr, die entschied: unter fünf Minuten ab dem 29. Zug, unter einer Minute ab dem 35., und der Zug in achtundvierzig Sekunden ist der Zug, der die Partie aus der Hand gab, ohne dass ein Rechenfehler nötig gewesen wäre. Danach hat Schwarz zweimal die Chance zurückgegeben, und beide Male war auf der Uhr keine Zeit mehr, sie anzunehmen. Halber Punkt, ein Team, das an diesem Tag mehr gebraucht hätte, und die immer gleiche Lektion aus dieser Woche.
Züge
½-½
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