WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254) vs WIM Tea Gueci (ITA, 2134) · ½-½
Brett 3, Schweiz gegen Italien, Frauenturnier · Sizilianisch, Taimanow-Variante (B45)
Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.
Runde 6 des Frauenturniers, Tisch 13, Schweiz gegen Italien, beide Mannschaften mit acht Mannschaftspunkten: An Brett 3 sass WIM Sofiia Hryzlova mit Weiss gegenüber WIM Tea Gueci, hundertzwanzig Elopunkte tiefer eingestuft. Es wurde ein Taimanow-Sizilianer, und mit legte Weiss die Struktur fest, um die es danach ging: Schwarz bekommt den Doppelbauern auf c6, dafür die halboffene b-Linie und ein Zentrum, das mit sofort aufmarschiert.
Entschieden hat diese Partie ein Springer. Er ging im 13. Zug nach a4, und vom 22. Zug an lautete die Antwort auf jede Frage der Stellung gleich: den Springer zurückholen. Dreimal kam stattdessen etwas anderes, und nach dreissig Zügen stand Weiss etwa drei Bauern schlechter. Zurück in die Partie brachte sie derselbe Springer, mit und sechs Züge später mit .
Der Läufer kehrt heim: 17.Lc1
Weiss hatte einen klaren Plan: greift den Läufer c5 an und bereitet vor, den Hebel gegen den Bauern d5. Der Plan kostet etwas, und die Rechnung kam sofort. Nach stand der Springer auf a4 im Angriff der Dame, und war der einzige Zug, der den kleinen Vorteil überhaupt festhielt: Der Bauer deckt den Springer und stützt gleichzeitig c4. Alles andere hätte die Stellung sofort eingeebnet.
Mit bot Schwarz den Tausch der schwarzfeldrigen Läufer an, und die Frage hiess nehmen oder ausweichen. Nehmen war richtig: nimmt auch die Damen vom Brett und lässt Weiss einen Hauch besser stehen. Gespielt wurde , und damit stand der Läufer wieder auf dem Feld, von dem er im zehnten Zug losgezogen war. Aus dem kleinen Plus für Weiss wurde ein kleines Plus für Schwarz, gut einen halben Bauern schwer.
Über einen Tausch entscheidet man, bevor man ihn vorbereitet, nicht danach. war die Ankündigung, die Rücknahme, und der Gegner hat für die beiden Züge nichts bezahlt. Wer eine Figur auf ihr Ausgangsfeld zurückstellt, sollte dafür etwas Sichtbares bekommen haben: ein Feld, einen Bauern, eine Linie.
WIM Tea Gueci (ITA, 2134)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Der Springer am Rand: 22.f4
Nach waren die weissfeldrigen Läufer vom Brett und die Stellung ausgeglichen. Sie stellte eine einzige Frage: Was wird aus dem Springer auf a4? Die beiden besten Züge beantworteten sie, und , beide holen ihn zurück ins Spiel. nimmt stattdessen Raum am Königsflügel und lässt ihn stehen.
Die Antwort war . Die Dame steht auf der zweiten Reihe, auf der der Bauer a2 keinen Wächter hat, und nach war Weiss einen Bauern hinten. Mit dem Springer im Spiel sieht dasselbe Manöver anders aus: Nach ist die Stellung im Gleichgewicht, denn der Springer deckt d1 und der Turm kommt zum Damenflügel, wo gearbeitet wird.
Der Bauer f4 bekam später eine zweite Aufgabe, und zwar als Ziel: Der Springer f8 machte sich mit genau dorthin auf den Weg. Zählen Sie vor jedem Flügelvorstoss die eigenen Figuren, die nicht mitspielen. Hier war es eine von fünf, und sie stand auf a4.
WIM Tea Gueci (ITA, 2134)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Der Bauer, den neun von zehn nehmen: 27.Txc6
Seit war Weiss einen Bauern hinten, und auf c6 stand einer ohne Wächter, direkt vor dem Turm c1. holt ihn ab und stellt das Material gleich, und neun von zehn Spielerinnen dieser Stärke würden ihn so holen. An Stellung kostet er trotzdem gut einen Bauern.
Der Grund ist das Feld d3. Nach steht der Turm auf der dritten Reihe und greift zwei Dinge gleichzeitig an, die Dame auf f3 und den Bauern b3, der dort genauso ungedeckt steht wie eben noch der auf c6. Es folgte , der Bauer war zurück, und der Unterschied zu vorher ist ein schwarzer Turm mitten in der weissen Stellung.
Richtig war . Der Springer kommt nach vierzehn Zügen vom Rand zurück, der Turm hat die dritte Reihe zuerst, und der Einbruch auf d3 kommt gar nicht erst vor. Weiss bleibt dabei einen Bauern hinten und hält die Stellung zusammen. Die Frage vor jedem Rückgewinn lautet deshalb nicht, ob der Bauer zu holen ist, sondern welches Feld man dafür hergibt.
WIM Tea Gueci (ITA, 2134)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Der Springer kommt heim: 32.Sb2
Im 31. Zug liess den Springer ein letztes Mal stehen; Weiss hatte noch viereinhalb Minuten und stand etwa drei Bauern schlechter. Mit kam dann der Zug, den die Stellung seit zehn Zügen verlangte, und er kam mit Tempo: Von b2 greift der Springer den Turm auf d3 an, der dort die ganze schwarze Stellung zusammenhielt.
Der Turm musste weg, und wohin er ging, entschied die Partie. Auf der zweiten Reihe wäre er gefährlich geblieben: gewinnt die Qualität. Gespielt wurde , und damit war die Diagonale von c2 nach f5 offen. nahm die Damen vom Brett und mit ihnen den halben Vorsprung: aus rund drei Bauern wurden anderthalb.
Eine Figur, die vertrieben wird, sucht sich ihr Feld nicht danach aus, wo sie sicher steht, sondern danach, was sie von dort noch tut. Auf d2 hält der Turm die zweite Reihe und die Springergabel auf e2 zusammen. Auf d5 hält er nichts mehr und räumt eine Diagonale, an deren anderem Ende die gegnerische Dame wartet.
WIM Tea Gueci (ITA, 2134)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
38.Sd6 und der Freibauer a5
Schwarz hatte noch einen einzigen Gewinnfaktor, den Freibauern a5. Auf der a- und der b-Linie stand kein weisser Bauer mehr, der ihn hätte aufhalten können, und der Läufer b4 deckte ihn von hinten. Am Königsflügel hatte die Spannung aufgelöst; hätte den Bauern als Keil stehen lassen und den Vorteil gehalten.
Mit einer Minute und zweiundzwanzig Sekunden auf der Uhr fand Weiss . Der Springer greift den Turm e8 an und bietet sich zugleich dem Läufer an, und nach ist der Freibauer verschwunden. Der nächstbeste Zug hätte eine deutlich schlechtere Stellung behalten.
Übrig blieb ein Bauer Rückstand, der keiner ist: Schwarz hatte f5, f7 und g7, Weiss f4 und g3. Der Mehrbauer war der doppelte f-Bauer, und der weisse Bauer f4 stand ihm auf f5 direkt im Weg. Ein Bauer, der nie Freibauer werden kann, gewinnt keine Partie. Vierzehn Züge später, nach , wurde remis vereinbart.
WIM Tea Gueci (ITA, 2134)
WIM Sofiia Hryzlova (SUI, 2254)
Fazit
Die Schweiz gewann den Mannschaftskampf gegen Italien 3 zu 1, mit Siegen an den Brettern 2 und 4 und Remis an den Brettern 1 und 3. Für Sofiia Hryzlova, nach drei Siegen und einer Niederlage im fünften Einsatz dieser Olympiade, ist es der halbe Punkt, der am meisten Arbeit gemacht hat: eine Stunde lang schlechter, zwischendurch drei Bauern hinten, und gerettet in beidseitiger Zeitnot mit zwei Springerzügen. Wer seine Figuren gern an den Rand stellt, nimmt aus dieser Partie eine Adresse mit: Ein Springer auf a4 ist keine Figur, solange er dort steht. Weiss brauchte neunzehn Züge, um ihn zurückzuholen, und genau in diesen neunzehn Zügen ist die Partie gekippt.
Züge
½-½
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