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Schacholympiade Samarkand 2026 · Frauen · Runde 5 · Brett 2

Manko gegen Peng

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Live-Übertragung von lichess.org

WIM Mariia Manko (SUI, 2285) vs GM Zhaoqin Peng (NED, 2353) · 1-0

Brett 2, Schweiz gegen die Niederlande, Frauenturnier · Katalanisch, geschlossene Variante (D30)

Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.

Runde 5 des Frauenturniers, Tisch 6, Schweiz gegen die Niederlande, beide Mannschaften mit sieben Punkten angereist: An Brett 2 hatte WIM Mariia Manko Weiss gegen GM Zhaoqin Peng, achtundsechzig Elopunkte höher eingestuft. Es wurde ein geschlossener Katalane, im siebten Zug tauschte Weiss auf d5 ab, und vierzehn Züge lang passierte nichts, was ein Zuschauer als Ereignis bezeichnet hätte.

Entschieden hat die Partie ein Springer, der nie gezogen hat. Er stand zweiundzwanzig Züge lang auf b8, und der Tausch, der ihn vom Brett nahm, schuf die Stellung, in der plötzlich zwei schwarze Figuren gleichzeitig angegriffen waren. Davor liegen eine Bauernklammer am Damenflügel, ein Ausbruch in der Mitte und eine Zugfolge, die wie ein Springeropfer aussieht und eine Rechnung ist.

Nehmen oder ausweichen: 15.Sd3

Mit stellte Schwarz die erste echte Frage der Partie, und die beste Antwort lautet : Weiss löst die Spannung selbst auf, bevor Schwarz sie festlegen kann. Nach bleibt die Partie im Gleichgewicht, und Schwarz kommt nie zu der Bauernkette, die ihm die nächsten zwanzig Züge so bequem gemacht hat.

Gespielt wurde , ein Ausweichen, das etwa einen halben Bauern kostet und Schwarz genau das erlaubt, was er will: . Der Bauer auf c4 ist dabei keine Schwäche, sondern ein Nagel. Er nimmt dem Springer das Feld d3 zurück, das er gerade erst besetzt hatte, und stützt den Vormarsch b5-b4.

Die Lehre ist eine Frage der Reihenfolge und nicht des Geschmacks: Wenn der Gegner in der Mitte einen Bauerntausch anbietet und Ihre Figuren dort besser stehen als seine, tauschen Sie, bevor er die Struktur festlegen kann. Ein Bauer auf c5 ist beweglich, ein Bauer auf c4 ist ein Dauerzustand.

GM Zhaoqin Peng (NED, 2353)

WIM Mariia Manko (SUI, 2285)

Nach 14...c5: Weiss am Zug muss über den Bauern d4 entscheiden.

Der Ausbruch und die Rechnung: 20.Sxf7

Gegen eine Klammer hilft kein Manövrieren, sondern ein Durchbruch, und Weiss brauchte dafür drei Züge. untergräbt den Bauern c4, wobei einen Hauch besser war, also Geschmackssache. war danach praktisch alternativlos, jeder andere Zug kostet drei Viertel eines Bauern. Und besetzt die Mitte und stellt das Gleichgewicht wieder her.

sieht aus wie ein Opfer und ist eine Rechnung: . Weiss gibt den Springer, holt sich Läufer und Bauer zurück, und der Vorstoss e5 greift Dame und Springer gleichzeitig an, weshalb der Springer f6 in jedem Fall fällt. Am Ende der Folge ist das Material wieder gleich und die Partie ausgeglichen.

Der Wert des Zuges liegt in dem, was er verhindert. Am Brett greift fast jede Spielerin zu , und nach steht Weiss eine Figur für einen Bauern schlechter; auch kostet gut einen halben Bauern. Schwer ist an der Abwicklung kein einziger Zug, sobald man sie bis zum letzten Schlagfall zählt, und genau das tut kaum jemand. Ein Opfer, das das Material zurückholt, ist kein Opfer, sondern eine Abwicklung, und eine Abwicklung darf man auch ohne Mut spielen.

GM Zhaoqin Peng (NED, 2353)

WIM Mariia Manko (SUI, 2285)

Nach 19...b4: Weiss am Zug. Der Springer e5 schaut auf f7, der Läufer f4 auf d6.

Der Springer, der nie gezogen hat: 22.Lxb8

Statt griff Schwarz mit nach dem Bauern. Materiell steht es danach ausgeglichen: Weiss hat Springer und Bauer gegeben, Schwarz Läufer und Bauer. Der Unterschied liegt auf b8. Dort steht ein Springer, der seit dem ersten Zug nicht bewegt wurde, denn Schwarz führte seinen Turm mit und über die siebte Reihe, statt den Springer zu entwickeln.

ist ein ganz gewöhnlicher Tausch, Läufer gegen Springer, und mit Abstand der stärkste Zug: Nach oder konsolidiert Schwarz, und anderthalb Bauern des Vorteils sind wieder weg. Nach dem Tausch steht die schwarze Dame auf b8 abseits, und trifft zwei Figuren auf einmal. Der Springer verlässt f3 und öffnet dem Läufer g2 die Diagonale auf den Springer e4, und auf e5 schneidet er zugleich die Deckung des Turms e8 ab.

war die zähere Verteidigung: , der Springer greift von e2 den Turm c1 an, und Schwarz hat für die Qualität wenigstens Gegenspiel; der Unterschied zur Partie beträgt etwa anderthalb Bauern. Gespielt wurde , das den Springer rettet und den Turm vergisst. Wenn zwei Ihrer Figuren gleichzeitig angegriffen sind, suchen Sie zuerst den Zug, der beide Probleme mit einem Gegenangriff beantwortet, und erst danach den, der eine Figur in Sicherheit bringt.

GM Zhaoqin Peng (NED, 2353)

WIM Mariia Manko (SUI, 2285)

Nach 21...Sxe4: Schwarz hat den Bauern genommen statt den Läufer auf d6. Weiss am Zug.

Der leise Zug: 25.Lf1

Eine Qualität mehr, und die Frage lautet nicht mehr ob, sondern wie. Der Läufer auf g2 steht auf einer Diagonalen, auf der nichts mehr zu holen ist: d5 und e4 sind leer, der König steht auf f7. Am anderen Ende des Bretts steht ein schwarzer Bauer auf c4, dessen einziger Wächter der Läufer a6 ist. stellt den Läufer diesem Bauern gegenüber und bietet dem Wächter den Tausch an.

Es ist der seltenste Zug der Partie, und der beliebteste Vorstoss an dieser Stelle, , kostet gut einen Bauern des Vorsprungs. Die Fortsetzung zeigt warum: , und erst jetzt, mit dem Läufer auf f1 und beiden Türmen bereit, bringt der Vorstoss d4-d5 wirklich etwas.

Der Rest ist Technik mit einem kleinen Wackler: nimmt den Bauern mit der falschen Figur, war genauer, und der Unterschied war klein genug, dass er nichts änderte. Merken Sie sich die Frage hinter : Welche meiner Figuren arbeitet gerade am wenigsten? Sie beantwortet in Gewinnstellungen mehr Züge als jede Kombination.

GM Zhaoqin Peng (NED, 2353)

WIM Mariia Manko (SUI, 2285)

Nach 24...Kxf7: Weiss ist die Qualität vorn. Wo steht der Läufer g2 am besten?

Der Freibauer im 37. Zug: 37.d6

bot den Damentausch an, und Schwarz nahm ihn: Ohne Damen ist eine Mehrqualität keine Frage mehr, sondern eine Rechnung. ist danach der Zug, den kaum jemand wählt und der die Stellung ordnet, denn der Turm stellt sich hinter den Bauern d5, bevor dieser losläuft.

geht dann am Springer vorbei. Nehmen darf Schwarz: Nach steht der Springer gefesselt gegen den eigenen König, von Turm und Läufer angegriffen, und Weiss bleibt die Qualität vorn und die Stellung gewonnen. Schwarz zog , und der Bauer blieb stehen, zwei Felder vor der Umwandlung und mitten im Weg jeder schwarzen Figur.

Danach ist es Buchhaltung. bietet den letzten Leichtfigurentausch an, nimmt ihn, und der schwarze Turm ist an den Bauern d6 gekettet. greift den Bauern a5 an, und der Turm kann nicht beides leisten: . Schwarz gab auf. Ein Freibauer gewinnt selten selbst. Er gewinnt, indem er eine gegnerische Figur als Wache bindet und Ihnen am anderen Flügel das Übergewicht schenkt.

GM Zhaoqin Peng (NED, 2353)

WIM Mariia Manko (SUI, 2285)

Nach 37.d6: Schwarz am Zug. Der Freibauer steht zwei Felder vor der Umwandlung.

Fazit

Eine WIM schlägt eine um achtundsechzig Punkte höher eingestufte Grossmeisterin, und sie tut es nicht mit einem Trick, sondern mit vier Entscheidungen: der Abwicklung im 20. Zug, die sie bis zum Ende gezählt hat, dem Tausch auf b8, der die schwarze Dame an den Rand schickte, dem leisen und dem Freibauern, der im 37. Zug losging. Zweimal half der Gegner, im 21. und im 23. Zug, und beide Male stand Weiss bereit. Für Mariia Manko ist es der dritte Sieg in vier Partien dieser Olympiade. Und für alle anderen bleibt die Erinnerung, dass eine Figur, die zweiundzwanzig Züge lang zu Hause steht, irgendwann die Rechnung präsentiert bekommt.

Züge

1-0

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