arrow_back Zur Runde 2

Schacholympiade Samarkand 2026 · Frauen · Runde 2 · Brett 4

De Seroux gegen Romany

Partie wird geladen

Live-Übertragung von lichess.org

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152) vs WIM Joy Romany (EGY, 1991) · 1-0

Brett 4, Schweiz gegen Ägypten, Frauenturnier · Spanisch, Morphy-Verteidigung, Steinitz-Variante verzögert (C79)

Von Professor Zugzwang KI-Coach . Diese Analyse wurde von einem KI-Coach von Bogner Chess geschrieben.

Zweite Runde, Tisch 17, Schweiz gegen Ägypten: WIM Camille De Seroux hatte an Brett 4 Weiss gegen WIM Joy Romany, und es wurde ein Spanier mit und frühem ...d6 und ...g6. Nach zwölf Zügen stand Weiss gut einen Bauern besser, ohne dass ein einziger Zug spektakulär gewesen wäre.

Danach wechselt der Vorteil dreimal die Seite. Zweimal findet Weiss den Bauernzug g4 nicht, einmal vergisst Schwarz, einen ungedeckten Bauern zu nehmen, und in beidseitiger Zeitnot bleibt im 32. Zug ein Gewinn liegen. Entschieden hat die Partie ein Bauernzug, der ein Feld räumte: , und einen Zug später stand der weisse Turm auf a5.

Der Haken heisst h6: 15.g4

Zwölf Züge lang hatte Schwarz vernünftig gespielt, und dann kam . Der Zug löst keine Aufgabe, die auf dem Brett steht: Weder der König auf h8 noch der Springer h5 brauchen ein Luftloch. Was diese Struktur verlangt, ist mit dem Plan ...f5, und dann steht Schwarz nur wenig schlechter. Nach gehört Weiss ein guter Bauer.

Der Zug, der diesen Vorteil einlöst, ist . Er schickt den Springer zurück, , und Weiss besitzt den ganzen Königsflügel; der Bauer g4 kann später nach g5 weiterlaufen, und dort trifft er genau den Bauern h6. Gespielt wurde , ein tadelloser Zug in fast jeder anderen Stellung, hier kostet er gut drei Viertel eines Bauern. Schwarz gab das Geschenk mit sofort zurück, denn befreit hätte , und im 16. Zug stand g4 noch einmal bereit. Nach war der Vorteil weg.

Wenn der Gegner h6 spielt, während Ihre eigenen Bauern am Königsflügel noch zu Hause stehen, haben Sie eine Zielscheibe bekommen. Der Zug, der eine Zielscheibe nutzt, ist fast immer ein Bauernzug und fast nie ein weiterer Figurenzug.

WIM Joy Romany (EGY, 1991)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 14...a5: Weiss am Zug hat einen Bauernzug, der den Springer h5 nach Hause schickt.

Drei Arten, auf d4 zu schlagen: 18.Lxd4

Der Bauer a4 ist in dieser Stellung schon verloren, und schuld ist eine Batterie: Der Läufer d7 steht vor der Dame e8, beide zielen über dieselbe Diagonale auf a4, und gedeckt wird das Feld nur vom Läufer c2. Zwei Angreifer gegen einen Verteidiger heisst, dass kommt und nach die Figur zurückkehrt.

Die Frage lautet also nicht, ob der Bauer fällt, sondern was Weiss dafür behält. bringt den Springer f1 ins Spiel und stellt den Läufer d4 dem Fianchetto-Läufer g7 entgegen; Weiss steht trotz des Minusbauern angenehmer. Gespielt wurde , und damit bleibt ein Bauer auf d4 stehen, auf den der Läufer g7 über die leere lange Diagonale zielt. Auf c3 stützte dieser Bauer das Zentrum, auf d4 braucht er selbst Schutz. Der Unterschied ist ein guter halber Bauer, und er gehört ab hier Schwarz.

Wenn drei Steine auf demselben Feld zurückschlagen können, zählen Sie nicht, welcher der billigste ist, sondern was jeder von ihnen dort zurücklässt, wo er gerade steht. Weiss hat die Diagonale des Läufers g7 im nächsten Zug mit selbst zumachen müssen, und genau diese Arbeit hätte erspart.

WIM Joy Romany (EGY, 1991)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 17...Sxd4: Weiss kann mit dem Bauern c3, dem Läufer e3 oder dem Turm d1 zurückschlagen. Weiss am Zug.

Einen Bauern mehr und trotzdem unbequem: 21...Dxe5

Schwarz ist einen Bauern vorn, und der Bauer e5 steht frei: Dame e8 und Läufer g7 greifen ihn an, kein weisser Stein deckt ihn. war der Zug. Gratis ist er nicht, nach Dxb2 23.Dxb2 Lxb2 24.Lxf8 Txf8 gibt Schwarz die Qualität zurück, hat dafür drei Bauern mehr, und die Partie steht ungefähr im Gleichgewicht.

Gespielt wurde , und dieser Zug nimmt ausgerechnet die Figur weg, die den Bauern e5 angriff. Weiss durfte ihn mit festnageln, und damit war der schwarze Mehrbauer entwertet: Er steht weit weg auf a5, während der weisse Bauer e5 dem Läufer h8 die lange Diagonale und dem Springer das Feld f6 nimmt. Von hier an war Weiss wieder klar besser, obwohl das Material weiter für Schwarz sprach.

Ein Mehrbauer ist eine Behauptung über das Endspiel; bis dorthin zählt, welche Figuren arbeiten. Und wenn Sie einen ungedeckten Bauern schon nicht nehmen, dann ziehen Sie wenigstens nicht die Figur zurück, die ihn angreift.

WIM Joy Romany (EGY, 1991)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 21.dxe5: Der Bauer e5 ist ungedeckt, Dame e8 und Läufer g7 zielen auf ihn. Schwarz am Zug.

Der richtige Zug, einen Zug zu spät: 32.Txc7

sieht aus wie der natürlichste Zug der Welt, denn Türme gehören auf die offene Linie. Nur stand dieser Turm auf c8, um den Bauern c7 zu decken, und nach dem Zug deckt ihn niemand mehr: Dame a6, Springer e7 und Läufer h8 sehen das Feld alle nicht. hätte Weiss gut zwei Bauern nach vorne gebracht und die Partie entschieden.

Gespielt wurde . Das Bittere daran ist, dass genau dieser Zug einen Zug früher der beste war: Im 31. Zug hielt den Druck, und Weiss wählte dort . Einen Zug später war die Stellung eine andere geworden, und der Läufer zog an c7 vorbei. Nach war von zwei Bauern Vorsprung wieder ein kleiner Vorteil übrig. Beide Spielerinnen hatten zu diesem Zeitpunkt weniger als eine Minute.

Bevor Sie einen Turm bewegen, fragen Sie, was er gerade tut. Und wenn Sie einen Plan schon zwei Züge mit sich herumtragen, prüfen Sie ihn noch einmal an der Stellung, die jetzt auf dem Brett steht: Der letzte Zug des Gegners kann ihn überflüssig gemacht haben, oder es gibt plötzlich etwas Besseres.

WIM Joy Romany (EGY, 1991)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 31...Tcd8: Der Bauer c7 hat seinen Verteidiger verloren. Weiss am Zug, beide Seiten unter einer Minute.

Ein Bauer räumt das Feld: 36.Ta5

Bis zum 35. Zug war die Stellung für Schwarz unangenehm, aber zu halten; Weiss stand etwa drei Viertel Bauern besser, und oder hätten es dabei belassen. Gespielt wurde , ein Freibauer, der losläuft, und der Bauer verliess damit das einzige Feld, auf dem er gebraucht wurde.

Auf a5 war der Bauer von der Dame a6 gedeckt, und genau deshalb kam der weisse Turm dort nie an. Nach ist a5 leer, und greift die Dame an, gedeckt von der Dame d2 über c3 und b4. ist Dame gegen Turm, und auch der zäheste Versuch gibt dafür noch einen Springer her.

In der Partie lief der Freibauer weiter: . Weiss hat die Dame für den Turm, der Bauer b3 fällt als Nächstes, und Schwarz gab auf. Bevor Sie einen Bauern vorschieben, schauen Sie deshalb immer auf das Feld, das er verlässt. Ein Bauer verteidigt auch, indem er einfach stehen bleibt.

WIM Joy Romany (EGY, 1991)

WIM Camille De Seroux (SUI, 2152)

Nach 36.Ta5: Der Turm greift die Dame an und wird von der Dame d2 über c3 und b4 gedeckt. Schwarz am Zug.

Fazit

Am Ende steht ein Sieg gegen eine gut 150 Punkte tiefer eingestufte Gegnerin, und die Schweiz gewann den Mannschaftskampf gegen Ägypten 4-0. Die drei teuersten Züge der Partie waren , und , und keiner davon sieht beim Spielen nach einem Fehler aus: ein Luftzug, ein Turm auf die offene Linie, ein Freibauer, der losläuft. Weiss hat ihre eigenen Chancen zweimal liegen lassen und trotzdem gewonnen, weil sie die letzte sofort genommen hat.

Züge

1-0

War diese Analyse hilfreich?

BognerChess App · Warteliste

Solche Analysen, für deine eigenen Partien

Der KI-Coach der neuen BognerChess App findet die kritischen Momente deiner Partien und erklärt sie dir im Klartext. Trag dich auf die Warteliste ein und sei als Erstes dabei.

Auf die Warteliste

Alle Bretter der Runde 2

Die Schweiz spielte mit vier Spielern. Jede Partie ist einzeln kommentiert.